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Glossar

Glossar D-E

Von D wie Direktverkehr bis E wie EVU. Hier finden Sie die Erläuterungen zu ausgewählten Begriffen.

Begriff

Beschreibung

Direktverkehr

Bezeichnung für Verkehre zwischen einem Liefer- und Empfangspunkt ohne Wechsel des Transportmittels.

Distribution

Bedarfsgerechte Verteilung von Gütern in einer Fläche.

DIUMAnwendung, mit der die wichtigsten Informationen zu europäischen Güterbahnhöfen abgefragt sowie Tarif-Entfernungen zwischen den Güterbahnhöfen berechnet werden können.
EcoTransIT

Internet-Tool mehrerer europäischer Bahnen. Ermittelt und vergleicht die ökologische Bilanz von Gütertransporten mit verschiedenen Verkehrsträgern.

EDI (Electronic Data Interchange)

Unternehmensübergreifendes Belegwesen, welches einen automatisierten (d.h. via EDV vorgenommenen), elektronischen Austausch von Handelsdaten zwischen Geschäftspartnern gewährleistet.

Einzelwagenladungsverkehr

Form der Zugbildung, bei der einzelne Wagen oder Wagengruppen in verschiedenen Kundengleisanschlüssen regional gesammelt und in sogenannten Zugbildungsbahnhöfen (Volksmund: Rangierbahnhöfen) zu ganzen, richtungsreinen Zügen zusammengestellt werden. In zielnahen Zugbildungsbahnhöfen werden die Züge wieder zerlegt und die einzelnen Wagen wieder mit regionalen Bedienfahrten an die Empfangspunkte zugestellt. Ein Einzelwagen oder eine Wagengruppe wird dabei bis zu vier mal in einen neuen Zug umgestellt - das bedeutet relativ hohen Rangier-, Infrastruktur- und Zeitaufwand. (Gegenteil: Ganzzugverkehr)

EIBVAbk. für Eisenbahninfrastruktur-Benutzungsverordnung. Diese Verordnung regelt den diskriminierungsfreien Zugang zur Eisenbahninfrastruktur und legt die Grundsätze zur Erhebung von Entgelt für die Benutzung der Eisenbahninfrastruktur fest.
EBAAbk. für Eisenbahn-Bundesamt. Das EBA ist Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für Eisenbahninfrastrukturunternehmen und Eisenbahnverkehrsunternehmen. Es unterliegt der Aufsicht Verkehrsministeriums. Die Überwachung des Zugangs zur Eisenbahninfrastruktur wurde ab 2006 an die Bundesnetzagentur abgegeben.
EBOAbk. für Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung, ein Gesetz für den Bau und Betrieb regelspuriger Eisenbahnen.
ETCSAbk. für European Train Control System. Dies ist neben GSM-R eine Komponente des ERTMS (European Rail Traffic Management System, ein zukünftiges System für Management und Steuerung des Eisenbahnverkehrs auf den Strecken der Transeuropäischen Netze). Es soll die Vielzahl der in den europäischen Ländern eingesetzten Zugsicherungssysteme ablösen und so eine dichte, schnelle und grenzüberschreitende Zugführung in ganz Europa ermöglichen.

e-Logistics

Elektronisch unterstützte Steuerung und Koordinierung von Waren- und Datenströmen.

ERA

Abk. für Europäische Eisenbahnagentur. Hauptaufgabe der ERA ist die Stärkung der Sicherheit und Interoperabilität des europäischen Schienenverkehrs.

ESTW

Abk. für Elektronisches Stellwerk, eine Bahnanlage zum Stellen von Weichen und Signalen.

EVU

Abk. für Eisenbahnverkehrsunternehmen, d.h. ein öffentlich- oder privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das Eisenbahnverkehrsleistungen im Personen- oder Gütertransport erbringt.