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Glossar

Glossar M-Q

Von M wie Marktplatz bis Q über P wie P-Wagen-Einsteller. Hier finden Sie die Erläuterungen zu ausgewählten Begriffen.

Begriff

Beschreibung

Mehrsystem-LoksElektrische Lok, die unter den unterschiedlichen Bahnstromsystemen in mehreren Ländern fahren kann. Der zeitraubende Lokomotivwechsel an den Grenzen kann somit entfallen. Diese Lokomotiven müssen jedoch den Bestimmungen der verschiedenen Länder genügen. So verfügen diese Lokomotiven z.B. über verschiedene Stromabnehmer und Sicherheitseinrichtungen.
MeterlastDie Meterlast eines Wagens ergibt sich aus der Gesamtmasse dividiert durch die Länge über Puffer. Die Meterlasteinhaltung ist vor allem für die maximal zulässige Höchstlast von Brücken ausschlaggebend. 

Modal Split

Bezeichnet die Anteile (Tonnage/ Tonnenkilometer) der einzelnen Verkehrsträger (Straße, Schiene, Schiff) am Gesamtverkehrsvolumen innerhalb oder zwischen Regionen (=Marktanteil der Verkehrsträger).

Multimodaler Verkehr

Güterverkehr, der mehrere Verkehrsträger (z.B. LKW, Flugzeug, Schiff) einbezieht. Dabei wird das Transportgebinde durchgehend ohne Wechsel des Transportgutes genutzt (Multimodal = intermodal = verkehrsträgerübergreifend).

Mutterbahnhof

Besetzter Güterbahnhof, der für andere, meist unbesetzte Güterbahnhöfe die Abfertigungsgeschäfte besorgt.

NachlaufBezeichnung beim Kombinierten Verkehr für den Transport per LKW vom Empfangsbahnhof zum endgültigen Ziel.
NachtsprungAls Nachtsprung bezeichnet man eine spezielle Form der Nachtfahrt im Speditionswesen

NE - Bahnen

Abkürzung für "Nichtbundeseigene Eisenbahnen". Neben der Deutschen Bahn AG gibt es in der Bundesrepublik eine große Zahl von NE-Bahnen (auch "Privatbahnen" genannt).

NHM-CodeAbk. für Nomenclature Harmonisée Marchandises – Harmonisiertes Güterverzeichnis. Erleichtert die Abwicklung der logistischen Aufgaben, da sämtlichen Gutarten mit einem eigenen, eindeutigen NHM-Code belegt sind.

Operator (Integrator)

Übernehmen als Vermarktungsgesellschaften die komplette Organisation und Abwicklung kompletter Transportaufträge vom Versender bis zum Empfänger. Die entsprechenden Leistungen hierfür werden vom Operator bei Dritten eingekauft (Bsp.: Warensammlung mit LKW - Hauptlauf auf der Schiene - Warenverteilung mit dem LKW).

P-Wagen(P = Privat) Transportwagen, die vom Kunden über einen längeren Zeitraum von DB Cargo aber auch anderen Unternehmen angemietet werden. Bei der Durchführung von Transporten mit P-Wagen erhält der Kunde einen „P-Wagen-Abschlag“ auf den Preis, da er lediglich den Transport und nicht den Frachtraum in Anspruch nimmt. Mit einer Verlängerung der Transportzeit sind für den Kunden längere Umlauffristen verbunden, was einer indirekten Miterhöhung gleichkommt, da ein höheres Kontingent an P-Wagen notwendig wird.

P-Wagen-Einsteller

(= Privatwagen-Einsteller) Gesellschaften, die gewerblich für den Eisenbahngüterverkehr Transportwagen vermieten. P-Wagen-Einsteller sind insbesondere im Spezialgüterwagenbereich (z. B. Kesselwagen) aktiv.

PZBAbk. für Punktförmige Zugbeeinflussung. An definierten Punkten werden dabei, abhängig von der Stellung voraus liegender Signale, Informationen zur Sicherung der Zugfahrt übertragen. Bei drohender Gefahr (z. B. schnelle Anfahrt an ein rotes Signal, Geschwindigkeitsüberschreitung) wird eine Zwangsbremsung bis zum Stillstand eingeleitet. Die PZB wird bei der DB AG für Geschwindigkeiten bis 160 km/h eingesetzt (siehe auch LZB).