DB Logo
zurück zur Übersicht

Glossar

Glossar J-L

Von J wie Just-in-Time bis L wie Logistikdienstleister. Hier finden Sie die Erläuterungen zu ausgewählten Begriffen.

Begriff

Beschreibung

KEPAbk. für Kurier-Express-Paket-Dienste: Ein Kurierdienst befördert die Sendung persönlich und direkt vom Absender zum Empfänger. Paketdienste sind Systemdienstleister, bei denen durch die hohe Standardisierung die schnelle Beförderung der Sendung sichergestellt wird. Expressdienste sind genauso stark automatisiert wie Paketdienste, setzen aber besonders in den USA auf Frachtflugzeuge. In Europa vermischen sich die Begriffe Paket- und Expressdienst wegen der geringen Entfernungen.
KabotagefreiheitDie Durchführung eines kommerziellen Transportes innerhalb eines fremden Hoheitsgebietes durch ein ausländisches Unternehmen. Recht, in einem Drittland Personen- und Güterverkehre durchzuführen.
Kombinierter (Ladungs-) Verkehr (KV bzw. KLV)Jeder Verkehr, der über mehrere Verkehrsträger durchgeführt wird. Zusammenarbeit verschiedener Verkehrsträger (z.B. Binnenschiff – Bahn – LKW) mit dem Ziel, eine integrierte Transportkette zu schaffen. Charakteristisches Merkmal des Kombinierten Verkehrs ist die Verwendung standardisierter, wieder verwendbarer Ladeeinheiten (z. B. Paletten oder Container).
KontraktlogistikVergabe von Logistiktätigkeiten an einen Logistikdienstleister in längerfristigen Kontrakten.
Konventioneller VerkehrHerkömmlicher Wagenladungsverkehr.
K-SohleLeise Bremstechnologie aus Komposit-Werkstoffen (K), halbiert das Rollgeräusch.
KundenserviceZentrale Informations- und Autragsabwicklungsstelle der DB Cargo Deutschland AG mit Sitz in Duisburg. Betreut die Kundenaufträge von  der Auftragserteilung bis zur Abrechnung durchgehend. Er ist für seine Kunden 24 Stunden an sieben Tage die Woche erreichbar.
KV-PortalAnwendung, die ein einfaches Informieren und Planen von KV-Transporten ermöglicht
LadestelleVerkehrseinrichtung eines Güterbahnhofs oder der an ihn angrenzenden freien Strecke zum Ver- und Entladen von Ladungen. Jede Ladestelle ist einem Güterbahnhof zugeordnet.
LastgrenzenrasterAus dem Lastgrenzenraster kann man ersehen, wie groß das höchste zulässige Ladungsgewicht in Abhängigkeit von der Streckenklasse ist.
LeistungsvertragRahmenvertrag, der die wesentlichen Basisdaten der Kundenbeziehung enthält (z.B. Relation, Ladegut, Wagentyp, voraussichtliche Transportmenge etc.). Der Leistungsvertrag bildet die Grundlage für den Abschluß weiterer Einzel-Frachtverträge, in denen dann konkrete Transporte vereinbart werden.
LichtraumprofilDefinierte Umgrenzungslinie, die meist für die senkrechte Quer-Ebene eines Fahrweges bestimmt wird. Mit dem Lichtraumprofil wird einerseits der „lichte Raum“ vorgeschrieben, der auf dem Fahrweg von Gegenständen freizuhalten ist, andererseits dient es auch als konstruktive Vorgabe für die Bemessung der vorgesehenen Fahrzeuge. Diese dürfen im Querschnitt nicht die vorgegebenen Grenzlinien überschreiten, wobei auch berücksichtigt werden muss, ob sie bei besonderer Länge auch in Kurven noch innerhalb des Lichtraumprofils bleiben.
LZBAbk. für Linienzugbeeinflussung, ein Zugsicherungssystem, bei dem die Fahrzeuge kontinuierlich überwacht werden. Die LZB kann die Leistungsfähigkeit von Strecken durch dichtere Zugfolgen erhöhen und wird vorrangig auf Schnellfahrstrecken ab Geschwindigkeiten von über 160 km/h eingesetzt (siehe auch LZB).
LL-SohleLeise Bremstechnologie aus Komposit-Werkstoffen (LL), noch in der Testphase.
LogistikIntelligentes Bündeln und Verteilen von Waren- und Informationsströmen. Dies betrifft die gesamte Wertschöpfungskette von der Beschaffung über wertsteigernde Dienstleistungen bis hin zur Distribution.
LogistikdienstleisterUnternehmen, das unabhängig vom Verkehrsträger die Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle von Informations- und Materialflüssen anderen Unternehmen und Kunden als Dienstleistung anbietet (häufig: "alles aus einer Hand").
LüPAbk. für Länge über Puffer
Abk. für Lademaßüberschreitung