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Glossar

Glossar F-I

Von F wie Fabric-Sharing bis I wie Intermodaler Verkehr. Hier finden Sie die Erläuterungen zu ausgewählten Begriffen.

Begriff

Beschreibung

Fourth-Party-Logistics-Provider (4PL)

Logistikdienstleister, die sich auf die Logistikplanung und –beratung für Unternehmen spezialisiert haben.

Frachtbrief

Beweisurkunde über den Abschluß und Inhalt des Frachtvertrages. Das Original des Frachtbriefs reist mit der Ware, während das Duplikat beim Absender verbleibt.

Freightways

Europäische, grenzüberschreitende Fahrbahntrassen für den Schienengüterverkehr, die von allen Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in der EU zu gleichen Bedingungen benutzt werden dürfen.

FreiladegleisAls Freiladegleis wird eine grundsätzlich für jedermann zugängliche Einrichtung bezeichnet, an der über eine Ladestraße oder Rampe direkt vom Lkw in den Güterwagen und umgekehrt umgeladen werden kann.

Ganzzugverkehr

Ein ganzer Zug wird durch einen Verlader komplett ausgelastet und direkt von der Belade- zur Entladestelle gefahren. Hierdurch fällt kein (oder nur sehr geringer) Rangieraufwand an (Gegenteil: Einzelwagenverkehr).

GefahrgutStoffe, Zubereitungen (Gemische, Gemenge, Lösungen) und Gegenstände, welche Stoffe enthalten, von denen bestimmte Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit, wichtige Gemeingüter, Leben und Gesundheit von Menschen, Tieren und anderen Sachen ausgehen können.

Gleisanschluss

Ein Unternehmen besitzt einen direkten, privaten Schienenanschluß auf eigenem Gelände. Dient nur der Firma im Rahmen ihres Gewerbes und wird nicht im öffentlichen Verkehr genutzt.

Grenzübergangspunkte

Dienen als Frachtberechnungsschnittpunkte im grenzüberschreitenden Güterverkehr.

Güterbahnhof

Stelle des Ladungsverkehrs, von und nach denen Güter zur Beförderung angenommen werden. Einem Güterbahnhof sind die Anlagen des Bahnhofs und der an ihn angrenzenden freien Strecke bis zum nächsten Bahnhof zugeordnet.

Güterverkehrsstelle

Güterverkehrsstellen sind Güterbahnhöfe, Grenzübergangspunkte und Abfertigungs-Hilfsstellen. Sie dienen zur Berechnung der Tarifkilometer, die für die Abrechnung herangezogen werden.

Güterwagen

Wagen zur Beförderung von Gütern (vom Allround-Wagen bis zum Spezialwagen), bspw. offener Behälter: an den Seitenwänden geschlossener und nach oben hin offener Behälter. Schiebewandgüterwagen: Behälter mit Schiebewand – gut geeignet für hochwertige Güter. Tankbehälter: Behälter zur Beförderung von Flüssiggut.

Güterwagenverteilungszentrumsynonym für Güterverkehrszentrum (vgl. GVZ)
GSM-RAbk. für Global System for Mobile Communications - Rail(way). Ein Mobilfunksystem, das auf dem weltweiten Funkstandard GSM aufbaut, jedoch für die Verwendung bei den Eisenbahnen angepasst wurde. Neben der Sprachkommunikation dient GSM-R vor allem auch der Zugsicherung. Die Deutsche Bahn wird 24.500 km ihrer 36.600 Netzkilometer mit GSM-Rausstatten.
GVZGüterverkehrszentren (GVZ) (auf Englisch: Freight Village (FV)) sind Logistik-Zentren, in denen Güter zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern umgeladen, für Ladungen zusammengestellt und für Transportfahrten vorbereitet werden.
HauptlaufBezeichnung beim Kombinierten Verkehr für den Haupttransport auf der Schiene. Der Hauptlauf des Kombinierten Verkehrs erfolgt primär als Shuttleverkehr auf stark frequentierten Relationen.
Hemmschuhauch Bremsschuh oder Radschuh; Gerät zum Abbremsen von Güterwagen. Er wird zwischen Rad und Schiene gelegt, um durch die entstehende Reibung den Wagen zu bremsen.
HinterlandverkehrBezeichnet das Einzugs- bzw. Verteilgebiet von Verkehrsknoten wie z. B. Seehäfen.

Hub

Zentrale Umschlagstelle zur Bündelung und Verteilung von Warenströmen bzw. Ladungen.

Hub und SpokeSternförmige Anordnung von Transportwegen, wobei diese alle auf einen beziehungsweise von einem zentralen Knotenpunkt in alle Himmelsrichtungen verlaufen, um die Fläche bedienen zu können (Sterntopologie). Diese ermöglichen eine Bündelungen von Verkehrsströmen zur  Optimierung der Auslastung der eingesetzten Transportfahrzeuge.
HuckepackverkehrTransport ganzer LKWs oder LKW- Anhänger/ -Wechselbrücken per Eisenbahn.

Infrastrukturvertrag

Die seit der Bahnreform gesetzlich vorgeschriebene Trennung von Infrastruktur und verkehrlicher Bedienung bedingt, dass die Nutzung der Infrastruktur "Eisenbahn-Netz" durch einen eigenständigen Vertrag (=Infrastrukturvertrag) geregelt werden muss.

Inhouse-Lösung

Erbringung von Logistikdienstleistungen (z. B. Lagerverwaltung) innerhalb der Räume des Kunden.

Integrated Logistics Services

Verbund-Logistikdienstleistungen, die innerhalb des gesamten Dienstleistungsspektrums von einer Unternehmensgruppe erbracht werden.

Intermodaler Verkehr

Vgl. "Kombinierter Verkehr".