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Railways News 07-2017

Planung und Kontrolle

Mit dem Projektlogistiker DAHER vereinbart DB Cargo feste Ankunftstage.

Die diesjährige Messe transport logistic in München führte nicht nur zum kommunikativen Austausch zwischen den Teilnehmern, sondern bei DB Cargo und DAHER Projects auch zu handfesten Ergebnissen. Für den Projektlogistiker transportiert DB Cargo bereits seit Langem schwere Transformatoren an verschiedene Kunden in ganz Europa.

Nun haben die beiden Partner auf der Messe eine Vereinbarung unterschrieben, in der die Güterbahn ein Leistungsversprechen dahin abgibt, den jeweiligen Transport zeitgenau zu planen und durchzuführen.    

DAHER Vertragsunterzeichnung

 V.l.n.r.: Dr. Jörg Hilker (Leiter Vertriebsbereich Industrial DB Cargo), Olaf Oldiges (CEO Daher Projects), Klaus Hopbach (Leiter Branchenteam Military DB Cargo), Michael Anslinger (Vorstand Produktion DB Cargo), Werner Sigmund (Bereichsleiter Schwerlast Daher Projects).

Vorausgegangen waren umfangreiche Untersuchungen der einzelnen Prozesse. „In mehreren Workshops mit unseren beiden Vertragspartnern DAHER PROJECTS und DB Netz ist es uns gemeinsam gelungen, die Voraussetzungen für die Abgabe einer solchen Zusage zu schaffen“, sagt Thomas Müller, DB Cargo-Projektreferent / Produktmanager Nuklear- und Schwerlastverkehr im Vertriebsbereich Industrial Sales. Die Möglichkeit einer solchen Zusage hängt davon ab, dass nicht nur DB Netz eine höchst präzise Planung der Transporte vornehmen muss, sondern auch DB Cargo und DAHER, die dazu, wie auch zur Durchführung selbst ein digitales Monitoring über die Onlineplattform myRailportal entwickelt haben. „Damit können wir nicht nur den Transportverlauf überwachen, sondern auch den aktuellen Planungsstatus im Vorfeld jedes einzelnen Transportprojektes“, so Müller.

Komplexe Planungen von Schwersttransporten

Hintergrund dieser Vereinbarung sind die sehr komplexen Transporte von großen Transformatoren, die DB Cargo zusammen mit der DAHER PROJECTS durchführt. Diese bedürfen aufgrund der Dimensionen des Transportguts und der damit verbundenen besonderen Anforderungen an Rollmaterial und auch an die Infrastruktur umfangreicher Planungen. „Dabei müssen unter anderem Baustellen wie auch die beschränkte Verfügbarkeit von Spezialwaggons berücksichtigt werden“, erläutert Müller. „Weil auch die Waggonumläufe eng getaktet sind, gibt es zwischen den einzelnen Einsätzen kaum Pufferzeiten.“ Damit sich nicht eine Ankunftsverspätung auf die Abwicklung der Folgetransporte auswirkt, ist eine derart genaue Planung, wie sie künftig erfolgen wird, zwingend erforderlich.

Mit der nun gültigen Vereinbarung werden die (Planungs-) Prozesse und die Durchführung für die Beteiligten sauber und transparent gestaltet – zu beiderseitigem Nutzen. (an)