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Railways News 10-2017

Schneller aus Schweden

Ein neuer DB Cargo-Direktzug bietet eine hochfrequente Verbindung zwischen Malmö und Köln.

Mit einem neuen Güterzug rücken die Industrie in Südschweden und das deutsche Ruhrgebiet enger zusammen. Der DB Cargo-Zug verbindet die beiden wichtigen Wirtschaftsregionen an sechs Tagen pro Woche. Die Laufzeit beträgt 18 Stunden. Ursprünglich hat DB Cargo den Zug zwischen Malmö und Köln für die Stahlkonzerne SSAB und Outokumpu entwickelt, um etwa 1.600 Tonnen Stahl pro Fahrt zu transportieren. Inzwischen aber nutzen immer mehr Kunden den Zug, um Transportvolumen auf die Schiene zu verlagern.

"Der Zug ist eine echte Alternative zum Transport auf der Straße", sagt Katja Janschersky, Head of Rail Services Sweden. "Durch die werktägliche Anbindung und die feste Laufzeit bietet er vor allem Kunden aus der Industrie, die in den Regionen Malmö und Köln tätig sind, eine hohe Planbarkeit und wettbewerbsfähige Konditionen."

Kunden können ihre Mengen direkt in das Einzelwagensystem von DB Cargo einsteuern. Der Zug gewährleistet eine schnelle Verbindung zwischen Südschweden und der Rhein-Ruhrregion, von wo aus die Mengen im europäischen Netzwerk von DB Cargo weitertransportiert werden können. Von Köln bestehen Shuttle-Verbindungen in die gesamte Region sowie in die Niederlande, nach Belgien und Luxemburg.

DB Cargo ist die einzige Güterbahn, die diese Direktverbindung zwischen Malmö und Köln im konventionellen Wagenladungsverkehr anbietet. "Es gibt keine Beschränkungen, was Gewicht, Größe oder Gutart angeht - der Zug steht allen Kunden offen", ergänzt Janschersky.

Über den reinen Transport hinaus bietet DB Cargo an, die komplette Logistikkette Door-to-Door aus einer Hand zu organisieren - inklusive Vor- und Nachlauf in ganz Europa. Kunden können Lagerkosten so reduzieren und ihre Transportkette nachhaltiger gestalten: Der Transport auf der Schiene stößt gegenüber dem auf der Straße bis zu 80 Prozent weniger CO2 aus. (mh)