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Starke Investitionen für eine „Starke Schiene“ bei DB Cargo

Deutschland wird seine Klimaziele nur erreichen, wenn es im kommenden Jahrzehnt gelingt, massiv Verkehr auf die Schiene zu verlagern – vor allem im Güterverkehr. Für das Klima, für die Menschen, für die Wirtschaft und nicht zuletzt für Europa hat die DB mit ihrer Strategie „Starke Schiene“ nun die Signale auf Wachstum gestellt.

Mit 80 Prozent weniger Schadstoffausstoß gegenüber dem Lkw ist die Bahn der klimafreundlichste Anbieter für den wachsenden Güterverkehr. Wenn die Emissionen des Güterverkehrs sinken sollen – und das müssen sie zum Erreichen der Klimaziele tun –, gelingt dies nur, wenn Transporte auf die Schiene verlagert werden. Das Bahnnetz wird zum Rückgrat der Mobilitätswende und dafür wird viel investiert.  

Die Deutsche Bahn befindet sich mitten im größten Modernisierungsprogramm von 180 Jahren Bahngeschichte. Mit dem Beschluss des Klimakabinetts hat die Bundesregierung darüber hinaus der starken Schiene noch einmal enormen Rückenwind gegeben. Insgesamt stehen der DB in den kommenden zehn Jahren rund 156 Milliarden Euro für den Erhalt, Ausbau und die Digitalisierung der Schieneninfrastruktur zur Verfügung. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Ziele von DB Cargo, denn im Sinne der „Starken Schiene“ setzt die DB auch im Schienentransport auf Wachstum.

Das Ziel steht: Konkret soll der Marktanteil im Schienengüterverkehr von heute 18 auf 25 Prozent steigen. Und zwar in einem wachsenden Markt. Dafür unternimmt DB Cargo eine Menge. Beispielsweise hat sie ein umfangreiches Programm zur Beschaffung neuer Mehrsystem-E-Loks angestoßen und erfolgreich vorangetrieben. Erst Anfang Oktober hat Siemens die 100. Vectron-Lokomotive an die Güterbahn übergeben.

Der Einsatz mehrsystemfähiger Lokomotiven ermöglicht den grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr ohne zeitaufwändige Lokwechsel. Das erhöht die Qualität der Transporte und stärkt insgesamt das System Schiene gegenüber Straßentransporten. Auch mit mehr Personal und Güterwagen will DB Cargo die Kapazitäten ausbauen, verlässlicher und gleichzeitig wirtschaftlicher werden und die Verkehrsleistung unter anderem durch höhere Takte wieder steigern.

Weiteren Fortschritt soll die angestrebte Harmonisierung von Verfahren und Vorschriften auf EU-Ebene sowie die Verringerung von Schnittstellen an Ländergrenzen bringen. Das soll die betriebliche Pünktlichkeit steigern. Automatisierung und Digitalisierung von Abläufen wie der Zugbildung oder dem Streckenbetrieb werden die Transportqualität erhöhen. Bereits Ende 2020 sind alle Güterwagen mit intelligenter Sensorik ausgestattet und schon jetzt erhalten Kunden sukzessive Daten und digitale Zugriffsmöglichkeiten via link2rail, etwa für Buchungen und Tracking. Damit steht alles bei DB Cargo voll im Zeichen der „Starken Schiene“.