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Glossar

Glossar A-C

Von A wie Abfertigungs-Hilfsstellen bis C wie Container. Hier finden Sie die Erläuterungen zu ausgewählten Begriffen.

Begriff

Beschreibung

AARAbk. für Association of American Railroads (Vereinigung der amerikanischen Eisenbahnen)
ADRAbk. für Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route. Das Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße  enthält besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut (vgl. RID, Gegenstück für den Schienengüterverkehr).
AVVAbk. für Allgemeiner Vertrag für die Verwendung von Güterwagen. Der AVV ist ein Vertragswerk der UIC und regelt den Einsatz der Güterwägen auf dem Netz der Mitgliedsbahnen. Er ist am 1. Juli 2006 in Kraft getreten und ist der Nachfolger des RIV-Reglements (vgl. RIV). Die Ablösung des RIV wurde durch die Liberalisierung des europäischen Bahnverkehrs notwendig. Die Änderungen betreffen vor allem das Austauschverfahren sowie die Abrechnung. So wird nicht mehr zwischen bahneigenen und privaten Güterwagen unterschieden.

Abfertigungs-Hilfsstellen

Räumlich getrennte Einrichtungen eines Güterbahnhofs, an denen Abfertigungen möglich sind. Jede Abfertigungs-Hilfsstelle ist einem Güterbahnhof zugeordnet.

Anschlussgleis

Direkter Anschluss vom Schienennetz zum Unternehmen. Ermöglicht die direkte Verladung von der Produktions- oder Lagerhalle auf die Bahn.

Ablaufberg

Der Ablaufberg (auch: Ablaufrücken oder Rangierberg; in Österreich: Rollberg), ist ein über einen Hügel verlegtes Gleis auf einem Rangierbahnhof. Die zu rangierenden Wagen werden auf den Ablaufberg hinauf geschoben, auf dessen Spitze entkuppelt und rollen dann eigenständig hinab in die Richtungsgleise für ihre jeweiligen Bestimmungsbahnhöfe.

BAG

Bundesamt für Güterverkehr.

Bahnreform

Bezeichnung für den Übergangsprozess von der ehemals staatlichen "Deutschen Bundesbahn" zum (seit Anfang 1994) privatrechtlichen organisierten Unternehmen "Deutsche Bahn AG".

Bahnstelle

Übergreifende Bezeichnung einer Örtlichkeit und/ oder Organisation bei der Bahn.

Begleiteter Kombinierter Verkehr

Transport eines kompletten LKWs oder Sattelzugs auf der Schiene. Für die Fahrer gibt es spezielle Begleitwaggons.
Vgl. Rollende Landstraße.

BGL

Bundesverband für Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung

BSL

Bundesverband für Spedition und Logistik

Carrier

Unternehmen, welches den gewerbsmäßigen Transport von Gütern und/ oder Passagieren zum Geschäftszweck hat.

CIM

Abk. für Convention internationale concernant le transport des marchandises par chemin de fer (dt. Übersetzung: Einheitliche Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung von Gütern). Die CIM regeln Abschluss und Durchführung des Frachtvertrags und die Haftung der beteiligten Bahnen im internationalen Schienengüterverkehr. Es legt fest, welche Grenzübergänge für welche Züge zugelassen und wie Frachtsätze zu berechnen sind. Um eine Fracht international im Einzelwagenladungsverkehr transportieren zu können, ist ein CIM-Frachtbrief erforderlich. Ganzzüge können auch ohne Einhaltung der CIM-Vorschriften verkehren, wenn unter den beteiligen Bahnen dazu ein Abkommen geschlossen wurde.

Container

(Groß-)Behälter für Waren zur Lagerung und zum Transport.

COTIFAbk. für Convention relative aux transports internationaux ferroviaires (= Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr). Das seit 01.06.2006 in Deutsland gültige COTIF 1999 regelt den internationalen Waren- und Personentransport.