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Der neue Code von DB Cargo

500 Millionen Euro will die Güterbahn in die Digitalisierung stecken. Eine Tour d’Horizon durch das ambitionierte Vorhaben.

Die Digitalisierung verändert die gesamte Volkswirtschaft. Disruptive Geschäftsmodelle und die Plattform-Ökonomie ermöglichen neue Modelle der Interaktion mit Kunden. Das setzt die Logistiker auch unter Druck. DB Cargo reagiert auf diese Entwicklungen, um auch künftig traditionelle Ganzzüge aus Europas Kohle- und Erzhäfen mit modernsten Lieferketten für die Automobilindustrie zu vereinen und seinen Kunden auch in Zukunft innovative, maßgeschneiderte Lösungen zu bieten.

Bis zu 500 Millionen Euro will die Güterbahn mittelfristig in die digitale Transformation investieren, um mehr Transparenz, mehr Steuerungsfähigkeit, bessere Qualität und optimierte Produktionsstrukturen zu erreichen. Die Digitalisierung bei DB Cargo reicht durch das ganze Unternehmen – von den Kundenschnittstellen über die internen Prozesse bis zur Überwachung von Loks und Wagen oder zur Suche nach Ansätzen für neue Geschäftsmodelle und Mehrwertdienstleistungen im Meer von historischen Fahr- und Verkehrsdaten.

Customerlab

Ortstermin in Duisburg: Die helle Aprilsonne durchbricht die tiefhängenden Wolken. Die Konturen des DB Cargo-Kundenservicezentrums in der Masurenallee zeichnen sich scharf ab gegen den bewegten Himmel. Stürmische Zeiten sind es. Im Inneren des weitschweifigen Gebäudes befindet sich ein besonders ansprechend eingerichteter Raum. Rote Teppiche strahlen Gediegenheit aus. Displays an der Wand zeugen von einer modernen Ausrüstung. Tische, Stühle, eine Couch – in einer arbeitsamen Atmosphäre diskutieren Kunden mit DB Cargo-Mitarbeitern: Wir befinden uns im sogenannten CustomerLab. Soeben geht es um die Steuerung von Zulaufverkehren. Die Kunden, zwei Logistikmanager eines Montanunternehmens, wollen die Zuläufe auf der Schiene flexibler gestalten und gleichzeitig ihre eigenen Strukturen verbessern – mit digitalen Mitteln. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern von DB Cargo diskutieren die Kunden mögliche Lösungen, lassen sich verschiedene Umsetzungsvarianten zeigen – und erörtern, was auf ihrer Seite notwendig ist, um Anschluss an die digitale Zukunft zu erhalten.

Costumerlab DB Cargo

Workshops, Projektbesprechungen, Weiterentwicklung bestehender Lösungen: „Hier im CustomerLab in Duisburg legen wir mit unseren Kunden den Grundstein für die Zukunft“, sagt Jürgen Bosse, Leiter myRailportal bei DB Cargo. „In einem intensiven Dialog mit den Kunden arbeiten wir gemeinsam an konkreten Lösungen.“ Statt überzogener Technik-Ansprüche setzt DB Cargo auf das Machbare, um zusammen mit den Kunden die Chancen zu entwickeln, die sich aus der Digitalisierung ergeben. Dabei kommt den Mitarbeitern zugute, dass neben der Güterbahn viele andere Unternehmen auf den Trend der Digitalisierung aufsetzen.

Customer Lab Austausch myRailportal

Die großen Kunden aus der Automobilindustrie oder der Chemiebranche, die weltumspannende Liefernetze betreiben und aufgebaut haben, sind technologisch sehr weit. Sie haben eigene Digitalisierungsstrategien auf- und umgesetzt, analysieren ihre eigenen Daten und entwickeln daraus Projekte und Vorhaben für die nächsten Jahre. Mit diesen Kunden entwickelt die Güterbahn gemeinsam Schnittstellen, um Datensysteme zu vernetzen und die Transparenz-Vorteile des Datenflusses zu nutzen. Auch kleinere und mittelständische Unternehmen werden von DB Cargo auf die Reise in die digitale Zukunft mitgenommen. Durch einen einfachen Zugang zur digitalen Plattform von DB Cargo können sie auf Smart Services zugreifen und erhalten nach und nach neue Möglichkeiten zum digitalen Austausch.

Ein Zugang über myRailportal

Eines der wichtigsten Instrumente der DB Cargo ist myRailportal. Statt vieler aktueller Kanäle und Schnittstellen bündelt das Kundenportal myRailportal künftig alle Prozesse und bildet vom Auftrag über die Transportüberwachung bis zum Reporting und Factoring alle Prozesse des Schienengüterverkehrs aus einer Hand ab. Als internetbasierte Schnittstelle soll myRailportal alle Basisfunktionen des Kundenservices abdecken: die Auftragserteilung und Leerwagenbestellung, Sendungsverfolgung sowie Rechnungssicht. Die Vision hierbei ist, dass die Informationen miteinander verknüpft werden und so einen einfachen, schnellen Überblick für den Kunden über den gesamten Kontakt mit DB Cargo bieten. Bei der Auftragserteilung bestellen Kunden zukünftig Leerwagen oder können entsprechende Aufträge stornieren. Buchungen können schnell und einfach erfolgen, dies bietet Kunden gegenüber den heutigen Schnittstellen einen klaren Mehrwert. Eine weitere Basisfunktion und bereits heute möglich ist die Sendungsverfolgung: Kunden überblicken ihre Transporte und können bestimmte Funktionen oder Alarme konfigurieren. Weil Daten über die Sendungen in das Portal hochgeladen und mit Geodaten von Zügen verbunden werden können, haben Kunden die Möglichkeit zu erkennen, wo sich welche Waren aktuell befinden. Das ist zum Beispiel in der Autoindustrie sehr wichtig, wenn es darum geht, den Zulauf zu den Werken flexibel und zuverlässig zu steuern. Den wirklichen Plattformcharakter offenbart myRailportal mit der sogenannten Vorgangsmappe.

myrailportal

Sie bündelt die aus Kundensicht zusammengehörigen Vorgänge: Informationen zu Wagenbestellungen, Zugbestellungen, Leerwagenbestellungen und Auftragserteilungen. Ein zentraler Workflow erleichtert die Zuordnung von Informationen, die sich über mehrere Geschäftsabläufe hinweg erstrecken. Spezielle Apps für Branchenlösungen machen aus dem Portal ein hilfreiches Tool für die Transportprogrammplanung ganzer Industriebereiche. Dieser Ansatz der umfassenden Information ist neu und einzigartig. Auf dem Weg dahin werden die beschriebenen Funktionen nach und nach in kleinen Schritten entwickelt und live geschaltet. „Indem wir mit myRailportal ein Basisportal mit Grundfunktionen entwickeln, forcieren wir den Neubau der bereits bestehenden Funktionalitäten im Internet. In einem ersten Schritt haben wir für unsere Kunden ein Einstiegsportal geschaffen, über das Kunden auf alle Online-Tools und Services der DB Cargo mit nur einer Anmeldung zugreifen“, erläutert Bosse. „In einem zweiten Schritt entwickeln wir diese Tools und Services dann weiter, um den Nutzen für unsere Kunden weiter zu erhöhen.“

Intelligente Fahrzeuge

Digitalisierung bedeutet aber nicht nur Kundenorientierung in der Kommunikation, sondern auch Verbesserung eigener Abläufe, effizientere Planung oder bessere Verfügbarkeit von Loks und Waggons. Was angesichts einer Flotte von 90.000 Wagen und 3.400 Lokomotiven, die das Unternehmen europaweit im Einsatz hat, schon eine ordentliche Aufgabe ist. Ein Hebel für eine bessere Verfügbarkeit ist die sogenannte Asset Intelligence, und damit die technische Aufrüstung von rollendem Material. Dabei sorgt die digitale Transformation im Asset Management und in der Instandhaltung dafür, dass intelligente Wagen und Lokomotiven detailliert Auskunft über den eigenen Zustand geben und so in Bezug auf Wartung und Reparatur besser überwacht werden können. Das Condition Monitoring der Waggons und Lokomotiven zahlt auf die Senkung der Materialkosten und zugleich Erhöhung der Fahrzeugverfügbarkeit ein. Dabei schreitet das Unternehmen rasch voran. So sind beispielsweise Tankcontainer mit verschiedenen Telematikgeräten und Sensoren ausgerüstet worden. Die gesamte Coil- und Autotransportflotte soll bis 2018 entsprechend ausgestattet werden – schon heute verfügen ganze Waggonflotten von DB Cargo über die entsprechenden Geräte und Sensoren, um physische Stöße, Temperaturen oder Luftfeuchtigkeitswerte entweder direkt zu übermitteln oder zur Dokumentation aufzuzeichnen.

DB Cargo Mitarbeiter vor Güterwagen - intelligenter Sensorik

Die hier gewonnenen Informationen können über myRailportal dem Kunden aufbereitet zur Verfügung gestellt werden, sodass hier weiterer Nutzen entsteht. Nicht nur Waggon-Reihungen und Zuläufe zum Kunden können besser geplant werden. Durch transparente Informationen, gewonnen durch die Überwachung von Waggonstandzeiten im In- und Ausland, werden auch die „unproduktiven“ Phasen von Güterwaggons drastisch verkürzt. Zudem rüstet DB Cargo in Kürze die 1.000ste Lok zu einer TechLOK um – und will bis zum Jahr 2019 alle Loks so ausstatten, dass sie den Übergang in die zustandsorientierte Wartung meistern. Für einen Teil davon wird DB Cargo hierbei neben anderen Lieferanten durch GE Transportation unterstützt: Im Januar 2017 hat DB Cargo mit dem Konzern vertraglich die Ausrüstung von 250 Lokomotiven in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Polen vereinbart. „Unser Pilotprojekt mit GE Transportation hat die Verfügbarkeit der Flotte wesentlich verbessert und die Zahl der Fahrzeugausfälle im Betrieb reduziert. Diese Faktoren sind für unsere Kunden immens wichtig, um für eine reibungslose Belieferung entlang der weltweiten Wertschöpfungsketten zu sorgen“, so Steffen Bobsien, Senior Vice President European Asset Management & Technology bei DB Cargo.

Eine stringente digitale Strategie

Denn auf der Grundlage der Daten von Loks und Wagen greifen die einzelnen Etappen der Digitalisierung ineinander. Durch die elektronische Meldung werden Schäden an Triebfahrzeugen digital an das Asset Intelligence Center, die zentrale Daten- und Analyseplattform, übermittelt. An Waggons und Ladung dokumentieren Sensoren und automatische Kamerasysteme Schäden und Zustände. Die Daten werden anschließend gebündelt analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse aus diesen Daten ermöglichen die digitale Flottensteuerung, also eine optimierte Planung, Zuordnung und Beauftragung von Instandhaltungsmaßnahmen.

VR Brille DB Cargo Digitalisierung

Dabei können Lebenszyklus-Analysen das technische Verbesserungspotenzial über den gesamten Lebenszyklus eines Waggons entdecken. Wenn man bedenkt, dass Güterwagen in der Regel mehrere Jahrzehnte genutzt werden, führt eine intelligente Wartungsplanung schlagartig zu mehr Waggons im Netz. Ähnliches gilt für die Loks: Durch die zustandsorientierte, vorausschauende Instandhaltung wird der Zustand einzelner Komponenten von Loks so gemessen und bewertet, dass optimale Instandhaltungsfristen erreicht werden und das Fahrzeug dann in die Werkstatt geschickt wird, wenn es nicht genutzt wird und sich in der Nähe einer Werkstatt befindet. Aber die Daten, die aus den Fahrzeugen in die Zentrale fließen, haben auch Einfluss auf die Abläufe in den Werkstätten: Sie werden zur Grundlage von Workshop Management Systemen, bei denen die Auftragsbearbeitung in den Werkstätten digital erfolgt. Statt Berge von Papier zu bearbeiten, arbeiten die Mitarbeiter in den Werkstätten mit mobilen Anwendungen.

Regelwerke 4.0

Dabei steht DB Cargo gleichzeitig vor der Aufgabe, die verschiedenen Regelwerke systematisch zu bündeln und zu digitalisieren. Diese sind der gesamte Vorschriftenkanon, der dafür sorgt, dass aus dem Eisenbahnfahren ein zwar hochkomplexer, aber sicherer und qualitativ hochwertiger Schienengüterverkehr wird, der zu Recht als Rückgrat der europäischen Industrie bezeichnet werden kann. „Es geht um die Digitalisierung der Welt des Regelwerks. Zu jedem Fahrzeug gibt es eine Sammlung; die Anleitung zur Wartung, über Sicherheit und Bedienung“, sagt Fabian Stöffler, Vice President Asset Digitization bei DB Cargo. „Die Regelwerke sind l.nderübergreifend unterschiedlich ausgestaltet – was natürlich bei einem europäischen Logistiker wie der DB Cargo große Auswirkungen auf die Anforderungen an die gesamte Wertschöpfungskette hat. Alle daran Beteiligten müssen mit einer Vielzahl von Regelwerken vertraut sein. Hier hilft die Digitalisierung, weil wir die entsprechenden Vorschriften endlich verdichten und mit digitale Arbeitsmitteln wie Tablets bündeln können“, so Stöffler. Darüber hinaus sorgen die Vorschriften dafür, dass auch in der Folge Verbesserungen in den digitalisierten Prozessen realisiert werden können.

Automatisierung im Betrieb

Und last, but not least ermöglichen die digitalen Daten aus dem täglichen Einsatz die Verbesserung von Betriebsprozessen. Anwendungen und Verfahren entlang der gesamten Wertschöpfungskette können automatisiert werden. Denn das ist letztendlich eines der großen Vorhaben der Digitalisierung – beschwerliche Routine an Maschinen und Programme zu übertragen, die auch die eintausendste Ausführung der gleichen Tätigkeit zuverlässig und in immer gleicher Qualität zu Ende bringen. Automatisierung ist ein wichtiges Thema für die Güterbahn. Dabei geht es weniger um die autonome Lok, die selbstständig ihren Weg durchs Land findet und über abgelegene Routen zum Kunden gelangt. Sondern wie im Straßenverkehr sind es vor allem Assistenzsysteme, die den Lokführern helfen sollen, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren und gleichzeitig mit digitaler Hilfe effizienter zu fahren. Ausgeklügelte Algorithmen können helfen, Transporte sicherer und effizienter zu machen. So hat DB Cargo als erste europäische Güterbahn in einer größeren Teilflotte ein Assistenzsystem im Regelbetrieb eingeführt, das den Lokführern unter die Arme greift.

Fahrassistenzsystem Leader DB Cargo

Das System LEADER berechnet auf Grundlage der aktuellen Geschwindigkeit, des Fahrplans und des Streckenprofils kontinuierlich Fahrempfehlungen, die dem Lokführer helfen, energieeffizient und in der geplanten Fahrzeit unterwegs zu sein. „Das Assistenzsystem LEADER ist ganz klar ein wichtiges Digitalisierungsprojekt, weil wir erstmals Fahrplan- und Topografiedaten digital zusammenführen und für eine Live-Berechnung von Fahrempfehlungen nutzen“, erläutert LEADER-Projektleiter Niels Weigelt. Das Unternehmen habe erkannt, dass es aufbauend auf den schon umfangreichen Aktivitäten der letzten Jahre ohne technische Hilfsmittel bei der Energieeffizienz nicht mehr weiterkomme – und deshalb gemeinsam mit dem Partner Knorr-Bremse das System entwickelt und eingeführt. „DB Cargo verbessert mit der Einführung von LEADER seine Effizienz und wird so leistungsfähiger und nachhaltiger“, so Weigelt.

Digital Mindset der Mitarbeiter

Die Aufgaben, die ein Unternehmen wie die DB Cargo bei der digitalen Transformation bewältigen muss, sind gewaltig. Schließlich geht es nicht nur um technische Errungenschaften, die erworben und umgesetzt werden müssen. Sondern es geht auch um die Mitarbeiter, die in strengen Abläufen und Prozessen agieren und in fest definierten Vorgaben miteinander kommunizieren, um dieses komplexe System überhaupt am Laufen zu halten. Digitalisierung ohne ein Digital Mindset – also die Fähigkeit, digitale Erfahrungen zu machen und zu erkennen, wie weitere Verbesserungen ermöglicht werden können – ist daher zum Scheitern verurteilt. Umso mehr bemüht sich die DB die Mitarbeiter auf dem Weg in die Zukunft mitzunehmen. Seit einigen Jahren hat DB Cargo ihre Lokführer beispielsweise mit Tablets ausgerüstet – die mobilen Geräte sorgten dafür, dass Lokführer wichtige Dokumente digital mit auf den Führerstand bekommen. Sie müssen also nicht mehr lange Wege zurücklegen, um viel Papier und Regelwerk mit sich und auf die Lok zu tragen, sondern haben über das Tablet zunehmend Zugriff auf alle notwendigen Unterlagen: Das spart Zeit, die der Lokführer nun nutzt, indem er einen Auftrag ausführt oder auf dem Weg zum Kunden ist. Auch beim Assistenzsystem LEADER geht es darum, die Mitarbeiter mitzunehmen, also die Vorteile des Systems deutlich zu machen, ohne sie zu bevormunden. Konkrete Ansprechpartner stehen umfassend zur Verfügung und eine eigens eingerichtete Hotline und eine eigene Mailadresse sorgen dafür, dass die Lokführer ihr Feedback einbringen können.

Labs der Zukunft

Wer sich zudem dafür interessiert, wie der Schienengüterverkehr in der Zukunft aussieht, also in 10 oder 15 Jahren, und welche Leistungen die Bahn dann ihren Kunden anbietet, ohne sich vom klassischen Transportgeschäft zu verabschieden, der ist auch in Frankfurt am Main richtig. Im Ortsteil Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen steht das HOLM – das House of Logistics & Mobility. Und im HOLM befindet sich das „Asset & Maintenance Digital Lab“ der Deutschen Bahn. Bis zu 50 Bahnexperten, Data Scientists und Techniker arbeiten an Konzepten für die Güterbahn der Zukunft. Aktuell liegt der Schwerpunkt im Lab auf dem Schienengüterverkehr. Noch in diesem Jahr werden weitere Projekte für den Personenverkehr und die Fahrzeuginstandhaltung folgen. „Vor einem Jahr hätte ich gesagt: Wir bringen unsere Kollegen rotierend ins Lab, um über die aktuellen Entwicklungen und Digitalisierungsprojekte zu informieren“, sagt Bobsien. „Heute aber ist das Thema in der Fläche angekommen. Viele Mitarbeiter kommen von selbst auf uns zu und fragen mit großen Interesse nach, was im Lab derzeit geschieht, und bringen eigene Ideen und Anregungen mit ein.“ Neben all den bereits in der Praxis laufenden Digitalisierungsprojekten werden im Lab auch Daten aus vergangenen und aktuellen Verkehren analysiert, ganze Branchen, das Klima und andere Verkehrsträger betrachtet. Daten werden in hochkomplexen Programmen miteinander in Verbindung gesetzt, um darauf aufbauend neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Neue Services, neue Leistungen, die den Kunden heute und morgen helfen können. Hier wird der Code der neuen DB Cargo geschrieben.