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Disponentin in Duisburg

Wolter hat bis zu acht Bildschirme im Blick.

Ihr Arbeitsplatz in der Regionalen Durchführung bei DB Cargo in Duisburg ist mit dem eines Fluglotsen vergleichbar: Je nach Arbeitsplatz hat die Zugdisponentin Lisa Wolter acht
Bildschirme im Blick. Auf vieren davon ist ein verwirrendes Netz von Linien zu sehen, auf denen sich Zahlen bewegen. Die Linien bilden Schienenstrecken ab, die Zahlen Zugnummern,
auch Namen von Bahnhöfen sind zu lesen. So kann Lisa Wolter genau erkennen, wo sich welcher Zug gerade befindet. Die anderen Bildschirme zeigen Dispositionsprogramme
und Schichtpläne.

„Auf dieser Grundlage entscheide ich unter anderem, wann Lokführer an welcher Stelle außerplanmäßig abgelöst werden oder wann ein Zug über
welche Strecke umgeleitet werden muss, zum Beispiel wenn es Verzögerungen gibt“, erläutert Wolter.

Das macht sie in enger telefonischer Abstimmung mit DB Netz, die Bahnstrecken
freigibt und die neuen Fahrpläne erstellt. Regelmäßig wird Lisa Wolter auf den Arbeitsplätzen für die international nach Belgien und die Niederlande verkehrenden Züge eingesetzt.
Disponiert sie zum Beispiel Züge zwischen Antwerpen und dem Ruhrgebiet, dann ist auch der regelmäßige telefonische Kontakt zu ihren Kollegen in Brüssel besonders wichtig. Seit 2013 ist Lisa Wolter im Team. Dabei wechselt sie regelmäßig ihren Arbeitsplatz – und lernt immer mehr Strecken kennen.