Hochautomatisiertes Fahren, Fernüberwachen und Fernsteuern
Erprobung für den Schienengüterverkehr
Neue Technologien in der Erprobung.
Automatic Train Operation (ATO) ist der automatisierte Betrieb im Schienengüterverkehr auf der Strecke. Remote Train Operation (RTO) ist der durch Fernüberwachung und Fernsteuerung unterstützte Betrieb im Schienengüterverkehr auf der Strecke. Die ATO- und RTO-Technik unterstützen die Mitarbeitenden. Für die Erprobung sind Mitarbeitende mit der Lokomotive auf der Strecke sowie im Zentrum für Fernüberwachung und Steuerung im Einsatz.
Gegenstand der Erprobung.
ATO und RTO werden im Gesamtsystem mit dem Fahrplan und der Infrastruktur erstmals im offenen Netz mit verschiedenen Zugzusammenstellungen und ihren individuellen Charakteristiken der Zugdynamik erprobt. Im ATO- und RTO-Betrieb übernimmt die Lok automatisiert und optimiert Beschleunigung, Fahrt, Bremsung und Halt. Die auftretende Dynamik wird durch das ATO-System berücksichtigt. Es werden Fahrten mit verschiedenen Wagentypen und Beladungsszenarien betrachtet: Von schweren Schüttgutwagen bis zu teilgefüllten Kesselwagen.
Die Strecke für die Erprobung.
Die einjährige Erprobungsphase findet auf einer Teilstrecke der niederländischen Betuweroute statt. Die Betuweroute ist hochfrequentiert und als Teil des Korridors ‚Rhein-Alpine‘ eine der wirtschaftlich relevantesten Güterverkehrsstrecken in Europa. Damit ist sie eine repräsentative sowie anspruchsvolle Testumgebung. Es wird im Mischbetrieb zwischen ATO- und RTO-Zügen und regulär gefahrenen Zügen erprobt.
Weitere Informationen zum Projekt sowie den Konsortialpartnern hier auf der externen Projektseite: www.railautomation.eu
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