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Hafen Entlastung Containerschiff auf Schiene

 Eisenbahnbrücke Eurasia steht: Millionen Schutzmasken aus China in Deutschland eingetroffen

DB-Chef Dr. Richard Lutz: „Ich freue mich, dass wir die Bundesregierung im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützen können.“

Die erste Großlieferung mit Millionen Masken und weitere Schutzausrüstung hat über die „Eisenbahnbrücke Eurasia“ den Seehafen Rostock erreicht. An Bord: vier Container mit allein 7,4 Millionen Schutzmasken für Deutschland sowie sechs weitere Container mit dringend benötigter Schutzausrüstung für Italien. Dr. Sigrid Nikutta, DB-Vorstand Güterverkehr, hat die Ladung heute im Hafen in Empfang genommen.

DB-Chef Dr. Richard Lutz: „Ich freue mich, dass wir die Bundesregierung im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützen können. Auf Initiative von Verkehrsminister Andreas Scheuer transportieren wir nun auch verstärkt Schutzartikel umweltfreundlich per Schiene. Gerne stellen wir unser Fachwissen im Einkauf und das internationale Logistiknetzwerk von DB Schenker und DB Cargo zur Verfügung, um bei der Versorgung zu helfen.“

Für Vertrieb und Logistik sorgen DB Cargo und DB Schenker mit kombinierten Leistungen. In nur 12 Tagen geht es vom Terminal im chinesischen Xi’an per Zug über Kasachstan und Russland nach Kaliningrad – insgesamt über 10.000 Kilometer Bahnstrecke. Von Kaliningrad aus gelangen die Container per Schiff nach Rostock, wo sie dann weiter per Schiene nach Duisburg beziehungsweise Verona verteilt werden. Von den Terminals dort liefern LKW die Ware zum jeweiligen Endziel. Damit erfolgt die komplette Tür-zu-Tür-Lieferung inklusive Verpackung, Verzollung und Dokumentation für den Kunden aus einer Hand.

Die Deutsche Bahn hilft der Bundesregierung außerdem bei der Beschaffung von bis zu 50 Millionen Mundschutz-Masken der Klasse FFP2 aus China. Die Transporte mit den in deutschen Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeheimen dringend benötigten Masken zum Schutz vor Corona-Viren sollen künftig ebenfalls auch per Zug nach Deutschland rollen.

Die Transporte per Schiene haben gegenüber der Luftfracht aus China zahlreiche Vorteile. Sie lassen sich wesentlich kostengünstiger und klimafreundlicher abwickeln. Allein der CO2-Ausstoß ist im Vergleich zehnmal geringer.

Kontakt:
Franziska Vallentin
Pressesprecherin
+49 69 265 33046
franziska.vallentin@deutschebahn.com