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Mann bei der Arbeit im Instandshaltungswerk Köln

Was macht eigentlich ein mobiles Instandhaltungsteam?

Die Loks und Güterwagen von DB Cargo werden regelmäßig gewartet. Aber manchmal geht unterwegs etwas kaputt. Dann schlägt die Stunde der mobilen Teams. Weiterlesen

 

Ein Team besteht aus zwei bis drei Monteuren. Unser Einsatzradius beträgt ungefähr 100 Kilometer rund um unseren Standort. Meistens geht es um kleinere Sachen, bei denen man nicht auf eine Werkstatt mit Grubengleis oder Kran angewiesen ist. Es kann zum Beispiel sein, dass durch Steinschlag ein Stück von einer Bremssohle abbricht. Die können wir sozusagen ambulant tauschen. Oder es klemmt eine Tür oder eine Feder bricht.

Da wir meistens wissen, was gemacht werden muss, laden wir die entsprechenden Ersatzteile ein. Deshalb reicht uns auch ein Sprinter. Manche Teams sind aber auch mit einem 7,5-Tonner unterwegs.
Man muss sich das nicht so vorstellen, dass wir auf freier Strecke arbeiten. Das kommt sehr selten vor, denn meistens schaffen es die Fahrzeuge schon in einen Bahnhof beziehungsweise wird im Bahnhof der Schaden bemerkt. Dort wird der eine beschädigte Wagen ausrangiert, damit die restlichen nicht aufgehalten werden.
Aber manchmal stehen die Wagen schon ungünstig. Dann müssen wir kiloschwere Ersatzteile über mehrere Hundert Meter zur Einsatzstelle tragen. Eine Bremssohle aus Grauguss wiegt zum Beispiel elf Kilogramm. Die Beläge der neuen Flüsterbremsen aus Kunststoffverbundmaterial wiegen zum Glück nur noch dreieinhalb Kilogramm.


„Wenn möglich, machen wir defekte Fahrzeuge unterwegs wieder flott. Wegen der schweren Ersatzteile kann das ganz schön schweißtreibend sein.“

Nils Polenz, Mitglied eines mobilen Einsatzteams in Köln-Gremberg

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