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Wagen mit System

Salzgitter AG und DB Cargo setzen auf die Schiene – und auf das Güterwagensystem m².

ReUse, ReDuce, ReCycle, ReThink – genau so könnte der aktuelle Leitsatz der Stahlindustrie lauten. Viele europäische Stahlproduzenten befinden sich derzeit nämlich im Wandel – sie optimieren ihre bisherigen Strukturen und denken auch die Logistik als Teil der Wertschöpfungskette neu, um die Dekarbonisierung der Stahlproduktion voranzutreiben und ihren Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten. 

Im Mittelpunkt dieser Transformation steht die Umstellung von Transporten weg von der Straße hin zu „grünen Ressourcen“. Dazu zählt nicht nur die Verkehrsverlagerung von Transporten, die heute per Lkw durchgeführt werden, auf die klimafreundliche Schiene, sondern ebenso der Ansatz der Kreislaufwirtschaft. Sprich, das Prinzip von CO2-armen, ressourcenschonenden, geschlossenen Energie- und Materialkreisläufen.

Salzgitter AG als Vorreiter in Sachen innovativer und nachhaltiger Logistikkonzepte 

Genau hier setzt auch die Salzgitter AG an. Der europaweit führende Stahl- und Technologiekonzern hat es sich zum Ziel gesetzt, sowohl den Modal Split der Schiene weiter zu erhöhen als auch den „Stahlkreislauf“ und den Wandel dahin proaktiv als Pionier mitzugestalten. Ganz konkrete Ziele hat das Unternehmen in seiner Strategie „Salzgitter AG 2030“ festgelegt und im Programm SALCOS – Salzgitter Low CO2 Steelmaking – manifestiert.

Um diese Ziele umsetzen zu können, hat sich die Salzgitter AG mehrere starke Partner zur Seite geholt, unter anderem DB Cargo – denn konsequenterweise muss „grüner Stahl“ auch klimafreundlich transportiert werden. Zudem hat DB Cargo noch ein Ass im Ärmel: das modulare und multifunktionale Güterwagensystem m². Dahinter steht ein innovatives Konzept in Sachen Güterwagenbau und -einsatz, das europaweit einzigartig zugelassen ist und aufgrund seiner Flexibilität und Individualisierbarkeit schnell und wirtschaftlich an neue Transport- und Logistikanforderungen angepasst werden kann. Damit schafft DB Cargo beste Voraussetzungen für die Umsetzung innovativer und nachhaltiger Logistikkonzepte für die (künftigen) Anforderungen der Stahlindustrie. 

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Carolina Lasse, Vice President Product Management Single Wagon and Multimodal Solutions bei DB Cargo und Fabian Gerdes, Head of Customer Logistics bei der Salzgitter Flachstahl GmbH verraten im Interview mehr darüber.


Herr Gerdes, welche Strategie verfolgt die Salzgitter AG mit „Salzgitter AG 2030“? Können Sie uns einen groben Abriss zu den Inhalten der Strategie geben?

Fabian Gerdes_ Ziel der Strategie „Salzgitter AG 2030“ ist es, den Konzern mit innovativen Produkten und Prozessen als eigenständigen Marktführer für „Circular Economy Solutions“ zu etablieren. Dies kann nur mit starken Partnern und Netzwerken gelingen. Daher etablieren wir in Kooperation mit Kunden, Lieferanten und weiteren Partnern geschlossene Wertströme und Wertschöpfungsketten. Für den Salzgitter-Konzern bedeutet Circularity, einmal der Natur entnommene Ressourcen möglichst lange in der wirtschaftlichen Verwendung zu halten und dadurch die zusätzliche Zufuhr endlicher Ressourcen in den Wirtschaftskreislauf zu minimieren. Diesen Grundsatz machen wir zum Kern unseres wirtschaftlichen Handelns. 

Was bedeutet das zum einen für die Salzgitter AG und zum anderen für die Logistik? 
FG_ Die Grundanforderung an die Stahl- und Stahlschrottlogistik bleibt selbstverständlich auch trotz einer Transformation hin zu einer grünen Stahlproduktion gleich: Wir transportieren weiterhin Coils und Bleche – nur eben grüne. Dabei versteht es sich von selbst, dass ein grünes Produkt auch eine grüne Logistik benötigt. Hier sind wir heute mit einem Bahnanteil von circa 80 Prozent am Modal Split schon sehr gut unterwegs, wollen aber noch mehr. Unser Ziel ist es, den Lkw-Anteil in der Outbound-Logistik von aktuell circa 20 Prozent auf unter 15 Prozent zu senken.

Entfallstellen, die keinen eigenen Gleisanschluss haben, werden heute klassisch per Lkw entsorgt – hier kann der m²-Wagen mit den Schrottbehältern einen elementaren Beitrag leisten und die Bestrebungen zu einer grünen Stahlproduktion unterstützen.


Um dies zu erreichen, brauchen wir einerseits höhere Zuverlässigkeit sowie Schnelligkeit im Einzelwagensystem, um Kunden zu beliefern, andererseits aber auch Konzepte und innovative Technologien. Das m²-System bietet mit seinen individuellen und flexiblen Lösungen und der Einsatzmöglichkeit im einzelwagenbasierten und intermodalen Verkehr eine sehr gute Unterstützung für unser Ziel. 

Neben den ökologischen Vorteilen, die der Schienengüterverkehr und speziell der intermodale Verkehr bietet, sehen wir mittelfristig einen deutlichen logistischen Leistungsvorteil. Beispielsweise erfordert die Verladung eines Coils auf einen Güterwagen deutlich weniger Arbeitsaufwand als die auf einen Lkw. Wir sind in den Verlademöglichkeiten limitiert. Ein hoher Bahnanteil steigert somit auch die Effizienz unserer Intralogistik.

Frau Lasse, wie unterstützt DB Cargo die strategischen Logistikziele der Salzgitter AG und welchen Beitrag leistet das Güterwagensystem m²? 
Carolina Lasse_ Als langjähriger Logistikpartner haben wir im Vertrieb Industrial Sales gemeinsam mit Salzgitter Flachstahl schon viele gemeinsame Projekte erfolgreich umgesetzt und zeitgemäße Transport- und Logistiklösungen etabliert. Unser Ziel ist es, immer mehr innovative Logistikkonzepte passend zu neuen Kundenanforderungen aufzustellen. Dafür entwickeln wir uns und unsere Flotte stetig weiter. Wir beabsichtigen, den steigenden Bedarf an Laderaum in Zukunft durch einen höheren Standardisierungs- und Flexibilisierungsgrad unserer Güterwagenlösungen sicherzustellen. Unsere neueste Entwicklung ist das innovative, europaweit einzigartige Güterwagensystem m².

Das m²-Konzept stellt die Bedürfnisse der verladenden Wirtschaft in den Mittelpunkt, denn es bietet die Möglichkeit, den Güterwagen gemäß den jeweiligen Kunden- und Branchenbedürfnissen individuell nach Maß anzufertigen – passgenau und mit kurzem zeitlichen Vorlauf.

Erzählen Sie uns gern mehr zum Güterwagensystem m².
CL_ Das m²-System ist so etwas wie der Lego-Bausatz für Güterwagen. Beim Baukastensystem m² sind der Tragwagen und die Ladeeinheit voneinander trennbar. 

Der m²-Tragwagen ist modular aufgebaut und bietet eine flexible Plattform, die durch unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten im Lebenszyklus in wesentlichen Wageneigenschaften angepasst werden kann. m² ermöglicht die Individualisierung wesentlicher Wageneigenschaften. Beispielsweise kann die Ladelänge zwischen 10,80 und 22,66 Meter liegen.

Ein zweiter wichtiger Aspekt des m²-Tragwagens ist die Standardisierung der Bauteile, was zu enormen Vorteilen bei der Beschaffung von Komponenten und Ersatzteilen sowie bei der Instandhaltung und Weiterentwicklung von Bauteilen führt. 

Auch die innovativen Ladeeinheiten sind extrem vorteilhaft. m² bietet verschiedene, branchenspezifisch entwickelte Behälter und Aufbauten an, die während eines Transports, saisonal oder innerhalb des Lebenszyklus mehrfach gewechselt werden können. So kann beispielsweise ein Wagen für grobe Baumstämme durch das Baukastensystem bei Bedarf ebenso nässeempfindliche Zellstoffe und Papierrollen transportieren. Der m²-Wagen für fabrikneue Stahlcoils aus dem Stahlwerk eignet sich ebenso für Schrott. 

In der intermodalfähigen Konfiguration des Güterwagensystems sind die Behälter zudem auf den Transport via Lkw für einen kurzen Vor- oder Nachlauf auf der Straße im intermodalen Verkehr ausgelegt. Die intermodalfähigen m²-Behälter übertreffen durch ihre Eigenschaften und konstruktiven Merkmale den derzeitigen Stand der Technik. Sie sind so konstruiert, dass sie mit jeder gängigen Umschlagtechnik vom Gabelstapler über den Reachstacker zum Portalkran umgeschlagen werden können. Ermöglicht wird dies durch Staplertasche, Containereckbeschläge und Greifkanten. Die Besonderheit ist, dass diese Elemente sowie die Schwerlastzapfen auf dem m²-Wagen gegenüber der Standardausführung so verstärkt sind, dass das m²-System ausreichend robust und somit ablaufbergfähig ist – die Grundvoraussetzung für die Nutzung im Einzelwagensystem.

Durch die variable Kombination von Tragwagen und Ladeeinheiten können wir das Güterwagensystem flexibel, schnell und branchenindividuell an spezifische Transportanforderungen und Einsatzzwecke anpassen. Der Systemvorteil von m² schlechthin ist die Ablaufbergfähigkeit und die damit verbundene uneingeschränkte Einsatzfähigkeit im europäischen Einzelwagenverkehr. Die Systemzulassung von m² erfolgte im Mai 2021. DB Cargo verfügt somit als erster Wagenhalter über eine europäische Typzulassung für ein gesamtes Wagensystem für den Einzelwagenverkehr. Unberührt davon, in welcher Kombination der modulare m²-Tragwagen und die flexiblen m²-Ladeeinheiten zusammengebracht werden, hat die Zulassung Bestand. Dadurch bieten wir höchste Flexibilität, erhöhen die Attraktivität des Schienengüterverkehrs und stärken ihn im Wettbewerb mit der Straße. 

Herr Gerdes, was bedeutet diese Entwicklung für die Salzgitter AG?
FG_ Mit dem m²-System können wir zuallererst Kunden ohne Gleisanschluss erreichen. Der m²-Wagen und der gemeinsam mit DB Cargo entwickelte Coil-Behälter sind für uns ein wichtiges Puzzlestück, um unseren Modal Split weiter zu verbessern. Das ist aber nur der Anfang. Die hohe Individualisierbarkeit der Behälter ermöglicht maßgeschneiderte Logistiklösungen für die verschiedensten Kunden- und Produktanforderungen. 

In der Praxis sieht das so aus: In der Werkslogistik wird der m² wie ein normaler Güterwagen eingesetzt, der Hauptlauf läuft ohnehin auf der Schiene, nur der Nachlauf über die Straße. Das ist ein absoluter Vorteil in der Logistik und auch für unsere Produkte. Letztere werden so sehr schonend zum Kunden geliefert. Denn durch die Umschlagbarkeit der m²-Behälter, in denen das Ladegut gut gesichert und geschützt ist, reduziert sich der Umschlag des Ladeguts selbst beträchtlich. Gleichzeitig haben wir dank m² eine geniale Ladungssicherung, die das aufwendige Verzurren auf dem Lkw-Auflieger minimiert. Hinzu kommt der zunehmende Engpass im Güterverkehr – insbesondere im Straßengüterverkehr –, der alle Verlader in der Zukunft vor große Herausforderungen stellen wird. Wir sind daher gut beraten, dass wir schon heute an effektiven und effizienten Lösungen arbeiten.

Für unsere Transformation zu einer grünen Stahlproduktion benötigen wir zukünftig auch mehr Schrott – idealerweise sehr gut sortiert und nicht bunt gemischt. Schrott ist ja kein Rohstoff, sondern ein Abfallprodukt. Er fällt zwar auch in vergleichsweise größeren Mengen bei der Automobilindustrie an, aber auch in kleineren Mengen an einer Vielzahl von kleinen Produktionsstätten. Das können kleinere Maschinenbaubetriebe sein, aber auch Zulieferer und sonstige Lieferanten, die aufgrund ihrer Größe respektive ihres Produktionsbetriebs keinen Gleisanschluss haben. Wohingegen die großen Automobiler ihren Schrott direkt in Wagen verladen und zu den Stahlwerken zurückführen, werden diese Entfallstellen heute klassisch per Lkw entsorgt – in vielen Fällen über einen zwischengeschalteten Schrottplatz und dann per Güterwagen oder Binnenschiff, vielfach aber auch direkt per Lkw in die Stahlwerke. Hier kann der m²-Wagen mit den Schrottbehältern einen elementaren Beitrag leisten und uns in unseren Bestrebungen zu einer grünen Stahlproduktion unterstützen.

Frau Lasse, erzählen Sie uns abschließend noch, welche neuen Logistikmöglichkeiten DB Cargo mit dem m²-System für die Stahlindustrie entwickelt?
CL_ Mit unserem neuartigen Güterwagensystem m² ermöglichen wir für mehr und mehr Kunden – auch ohne Gleisanschluss – schienenbasierte Transportkonzepte und neue Möglichkeiten in der Logistik. Für den Stahlkreislauf aus Coils und Schrott bieten wir das m²-Coil-System, das m²-Scrap-System sowie die Kombination aus diesen beiden an. 

Zusätzlich zu den bereits genannten Vorteilen der Flexibilität, Umschlagbarkeit und Eignung für den Einzelwagenverkehr erfüllen die m²-Coil- und m²-Scrap-Behälter alle Funktionalitäten zum Schutz und sicheren Transport des hochwertigen Ladegutes, die in der Branche relevant sind. 

Das m²-Coil-System verfügt über eine Klaviatursicherung, die eine schnelle und einfache Ladungssicherung der Coils ohne aufwendiges Gurten ermöglicht. Die drei Coil-Mulden sind mit Gummi ausgelegt. Die Plane des Schiebebügelverdecks ist leicht bedienbar und dient der Unfallverhütung. Das Anti-Kondensationsfleece an den Innenseiten sowie Bürsten und Gummilippen an den Schließfugen verhindern den Eintrag von Nässe und Flugschnee. Im leeren Zustand sind die m²-Coil-Behälter fünffach stapelbar.

Die m²-Scrap-Behälter sind beladen dreifach und im leeren Zustand achtfach stapelbar. Sie sind mit stabilen Rollen ausgestattet und somit als Abrollcontainer ausgeführt. Böden und Wände sind bedarfsgerecht sehr robust gestaltet. Die Entladung kann sowohl von oben per Greifer oder Magnet als auch über die Stirnwand erfolgen, letzteres wird ermöglicht über Stirnwandtüren und die Kippbarkeit der Behälter. 

Die m²-Coil- und -Scrap-Behälter können optimal in die Werkslogistik der Stahlwerke integriert werden und so Effizienzvorteile schaffen. Beispielsweise kann hochqualitativer Schrott verladen und sortenrein optimal wieder in den Stahlkreislauf eingebracht werden. Zudem lassen sich neue Schrottentfallstellen – auch ohne Gleisanschluss – über einen kurzen Lkw-Vor- oder -Nachlauf an das Einzelwagennetzwerk anbinden. 

Das intermodale m²-Coil- und -Scrap-System unterstützt die Kreislaufwirtschaft in der Stahlindustrie und ist Enabler für schienenbasierte zirkuläre Konzepte.

Mit m² schafft DB Cargo einen echten Mehrwert für die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Produktion von grünem Stahl und bringt in Zukunft mehr Güter auf die klimafreundliche Schiene. 

Finden Sie hier die Vorteile zum m²-System auf einen Blick

Das m²-System setzt sich aus dem m²-Tragwagen und den m²-Ladeeinheiten zusammen. 

Vorteile des m²-Tragwagens: 

  • modulare Bauweise mit standardisierten Bauteilen
  • flexible Plattform für unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten
  • wesentliche Wageneigenschaften im Lebenszyklus anpassbar, z. B. Ladelänge zwischen 10,80 und 22,66 m

Vorteile des m²-Coil- und -Scrap-Systems:

  • Ablaufbergfähigkeit und uneingeschränkte Einsatzfähigkeit im Einzelwagenverkehr
  • verschiedene, branchenspezifisch entwickelte Behälter
  • wechselbar während eines Transports, saisonal oder innerhalb des Lebenszyklus 
  • umschlagbar mit jeder gängigen Umschlagtechnik 
  • Intermodalfähigkeit —> Lkw-Vor- oder -Nachlauf 
  • Anschluss von stahlverarbeitenden Industrien und Schrottentfallstellen auch ohne Gleisanschluss
  • Versand von kleinen Los- und Sendungsgrößen
  • Erschließung neuer Segmente gegenüber dem Lkw
  • integrierbar in die Produktions- und Werkslogistik der Stahlwerke
  • Vorteile für Pufferung, Lagerung und Handling in der Intralogistik
  • sortenreine Schrottverladung
  • Eignung für Kreislaufwirtschaft in der Stahlindustrie

Besondere Eigenschaften der m²-Coil-Behälter:

  • Klaviatursicherung, schnelle und einfache Ladungssicherung ohne Gurten 
  • drei Coil-Mulden mit Gummiauslegung
  • leichte Bedienbarkeit der Plane des Schiebebügelverdecks 
  • Anti-Kondensationsfleece 
  • Bürsten und Gummilippen an den Schließfugen zur Verhinderung von Nässe- und Flugschneeeintrag
  • im leeren Zustand fünffach stapelbar

Besondere Eigenschaften der m²-Scrap-Behälter:

  • Böden und Wände robust
  • Abrollsystem
  • beladen dreifach, im leeren Zustand achtfach stapelbar
  • Entladung von oben oder über die Stirnwand


Aktuell befindet sich das m²-System in der Markteinführung mit Vorserien. Pünktlich zur InnoTrans 2022, der Internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin, wurde das Güterwagensystem m² erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Serienfertigung des m²-Coil- und -Scrap-Systems ist gestartet. Die Auslieferung beginnt in Q4 2022, sodass die bestellten m²-Systeme ab Q2 2023 in den Einsatz gehen können.

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Carolina Lasse

Vice President Product Management Single Wagon and Multimodal Solutions DB Cargo