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Fast 1.000 „Intelligente Lokomotiven“ für die Kunden

Mit technisch aufgerüsteten Loks erhöht DB Cargo die Verfügbarkeit von Triebfahrzeugen

Fast 1.000 Lokomotiven hat DB Cargo in den vergangenen Monaten technisch aufgerüstet. Durch die Umrüstung  klassischer Loks zu TechLOKs konnte die Güterbahn die Verfügbarkeit von Lokomotiven erhöhen und so Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit steigern. 

Ellok Baureihe 185 mit Güterzug

TechLOK heißt auch das Projekt, mit dem DB Cargo die Diagnose- und kontinuierlichen Sensordaten seiner europäischen Triebfahrzeug-Flotte erfasst, visualisiert und verarbeitet. Sensoren und On-Board-Computer sorgen dafür, dass die Techniker von DB Cargo auf der Grundlage von präzisen Fahrzeugdaten den Zustand von Fahrzeugen besser analysieren können. Im Fokus stehen die Strecken- und Rangierloks im europäischen Produktionsnetzwerk von DB Cargo. So wird derzeit der Rollout von TechLOK auch in verschiedenen europäischen Landesgesellschaften vorangetrieben. „Kürzlich haben wir mit GE Transportation, als weiteren Partner, eine Kooperation vereinbart, um zusätzliche 250 Loks zu digitalisieren – und zwar in Deutschland, Großbritannien, Polen und Frankreich“, erläutert Steffen Bobsien, Senior Vice President European Assets & Technology. Aktuell werden Fahrzeuge der Baureihen Class 66 und 77 in den DB Cargo Landesgesellschaften DB Cargo UK, DB Cargo Polska und der französischen ECR an das technische System angebunden. „Auch unsere Wagen statten wir mit Sensorik aus, zum Beispiel, um die Disposition von Schadwagen zu verbessern“, so Bobsien. 

Live-Diagnose verbessert die Einsatz-Planung 

Derzeit arbeitet DB Cargo daran, die Instandhaltung von Triebfahrzeugen einfacher zu machen und so Ausfälle im Betrieb zu vermeiden. Gleichzeitig werden webbasierte Anzeigeoberflächen für die verschiedenen Nutzergruppen und Fahrzeugbaureihen konzipiert: Über solche Dashboards sind bestimmte Fehler und Zustände erkennbar. Die Fahrzeuge werden so im Live-Betrieb diagnostiziert und es ist besser planbar, welches Fahrzeug wann zu welchem Kunden kann. Bis 2019 sollen rund 2.000 Triebfahrzeuge als TechLOK so aufgewertet sein, dass sie über eine zentrale Schnittstelle Daten übertragen können, die anschließend für eine tiefergehende Analyse visualisiert werden können. (an)