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Auch von Rastatt und Sindelfingen komplett klimaneutral mit DB Cargo

Mit DBeco plus und DBeco neutral ist Mercedes-Benz auf der Schiene komplett klimaneutral unterwegs – sogar bis nach Spanien.

Gütertransporte auf der Schiene sind bereits äußerst klimafreundlich. Aber es geht noch besser: Dank DBeco plus und DBeco neutral sind Güter sogar komplett CO2-frei auf der Schiene bzw. klimaneutral auf Abschnitten mit nicht-vermeidbaren Emissionen unterwegs. Auch Mercedes-Benz setzt auf die CO2-freie und klimaneutrale Güterlogistik von DB Cargo – und bringt noch mehr Neufahrzeuge, darunter auch vollelektrische Mercedes-EQ Fahrzeuge, auf die Schiene. 

Alle Verkehre ab den süddeutschen Werken mit DB Cargo

Neu im Netzwerk: Seit Anfang 2022 transportiert DB Cargo Fertigfahrzeuge vom Werk Rastatt auch nach Zeebrugge und Bremerhaven. Die Verbindung Rastatt-Koper hatte sich bereits seit längerer Zeit bewährt und wurde daher verlängert. Somit bedient DB Cargo Logistics nun komplett die süddeutschen Werke Rastatt und Sindelfingen – und hat dafür sogar eigens in zusätzliche Autotransportwagen investiert. Auf allen Verbindungen setzt der Stuttgarter Automobilhersteller in Deutschland und Österreich auf DBeco plus und in den angrenzenden Ländern auf DBeco neutral.

Auch nach Spanien CO2-neutral

Doch von Rastatt geht es nicht nur zu verschiedenen Destinationen in Zentraleuropa: Von dort fahren wir unter anderem auch nach Barcelona. Mehrere hundert Fahrzeuge exportiert der Stuttgarter Automobilhersteller mit DB Cargo Logistics jede Woche in die Hauptstadt Kataloniens. Von dort werden die Fahrzeuge mit dem Stern auf der kompletten Iberischen Halbinsel verteilt. 

Neu dabei: Mit DBeco plus und DBeco neutral ist der Verkehr nach Spanien seit letztem Jahr ebenfalls klimaneutral. Ganze 5.900 Tonnen CO2 spart das pro Jahr im Vergleich zum Transport auf dem Lkw. „Wir fahren pro Woche bis zu vier Ganzzüge für unseren Kunden nach Spanien. Und mit jedem Zug holen wir gemeinsam bis zu 52 Lkw von der Straße“, sagt Sabine Ofori, Senior Account Managerin bei DB Cargo Logistics. „Dass wir auf dieser Verbindung seit letztem Jahr auch noch klimaneutral transportieren, ist natürlich ein zusätzlicher Gewinn für die Umwelt.“

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Hub-Konzept: Knotenpunkt der Verkehre für den Stuttgarter Automobilhersteller ist seit einiger Zeit der Rangierbahnhof Einsiedlerhof, der als zentraler Hub dient.

Hub-System für effiziente Verteilung und optimierte Laufzeiten

Als Kern der Logistiklösung auf dem Spanien-Korridor haben wir das Hub-Konzept überarbeitet. Knotenpunkt der Verkehre für den Stuttgarter Automobilhersteller ist seit einiger Zeit der Rangierbahnhof Einsiedlerhof, der als zentraler Hub dient. Dort werden die Ganzzüge gebildet, die in Richtung Barcelona starten. Die Züge kommen aus den Werken Bremen, Sindelfingen und dem Seehafen in Bremerhaven sowie aus den Werken Rastatt und dem ungarischen Kecskemét. Bis Einsiedlerhof fahren wir die Fahrzeuge größtenteils im Einzelwagenverkehr oder in bestehenden Zugsystemen im kundenspezifischen Netzwerk aus den verschiedenen Werken und Häfen in Deutschland und Europa. Das Hub-Konzept bietet dabei den wesentlichen Vorteil, dass durch die Bündelung der Mengen aus den jeweiligen Werken zu einem Direktzug auch kleinere Mengen schneller abgefahren und die Gesamtlaufzeiten entscheidend reduziert werden. „Der Vorteil am neuen Hub ist, dass viele Züge nach Frankreich und Spanien von Einsiedlerhof starten. Dadurch können wir bei Störungen oder Mehrvolumen andere Trassen nutzen und sind flexibler“, sagt Laura Decker, Senior Product Managerin bei DB Cargo Logistics. 

Multi-Client-Züge für noch mehr Effizienz

Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg werden Neufahrzeuge verschiedener Hersteller vom und zum Hub in Einsiedlerhof transportiert. Durch dieses Wiederbeladungskonzept werden Leerfahrten vermieden und das Transportequipment wird möglichst effizient genutzt. „Mit Blick auf die Kosten für unsere Kunden sind wir natürlich immer bemüht, möglichst ausgelastet ab Barcelona zu fahren“, sagt Sabine Ofori. Mit dem weiteren Ausbau der UIC-Strecke Richtung Spanien könnten hier auch im Verteilerverkehr von und nach Barcelona noch weitere Verkehre auf die Schiene verlagert werden. 

Lesen Sie mehr über DBeco plus und DBeco neutral 

CO2-freie Gütertransporte auf allen Routen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden: dafür sorgt DBeco plus. Um das zu ermöglichen, ermittelt DB Cargo den genauen Energiebedarf der Transporte unter Einsatz des unabhängigen Tools EcoTransIT World und kauft die entsprechende Menge Ökostrom – überwiegend aus heimischen erneuerbaren Energiequellen. Dieser eingespeiste Ökostrom ersetzt dabei den klassischen Bahnstrom-Mix.

Dabei ist das Ganze doppelt gut fürs Klima: Zehn Prozent der Erlöse aus DBeco plus gehen als Förderung an Anlagen, die regenerativen Strom erzeugen oder speichern. Der gesamte Prozess wird vom TÜV SÜD geprüft. Die CO2-Einsparungen werden obendrein mit einem Zertifikat bestätigt.

Natürlich lassen sich CO2-Emissionen nicht immer gänzlich vermeiden. Genau hier kommt DBeco neutral ins Spiel, mit dem DB Cargo nicht-vermeidbare CO2-Emissionen kompensiert, Emissionen, die beispielsweise durch einen Vor- oder Nachlauf per Lkw entstehen oder auf einem nicht elektrifizierten Streckenabschnitt. Damit ist DBeco neutral der perfekte Zusatz zu DBeco plus

Dazu wird für DBeco neutral der gesamte CO2-Ausstoß der Lieferkette berechnet. In Kooperation mit „atmosfair“ investiert DB Cargo anschließend in ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte nach CDM Gold Standard, dem aktuell strengsten Standard für Klimaschutzprojekte. 
 

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Sabine Ofori

Senior Account Managerin DB Cargo Logistics