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Maxi Terminal Hamm nimmt Betrieb auf

Nach gelungener Inbetriebnahme glänzt das Terminal bereits mit ersten erfolgreichen Projekten

Seit September bietet das neue Maxi Terminal Hamm (MTH) als Teil des zweitgrößten Kanalhafen Deutschlands ein großes Portfolio für den Kombinierten Verkehr und ist spezialisiert auf die Chemie- und Gefahrgutbranche. Die ganzjährige Verbindung mit den Seehäfen in Antwerpen und Rotterdam, das große Gefahrstofflager mit Kapazitäten für bis zu 1200 Container sowie die Möglichkeit, Ladeeinheiten jeder Größe umzuschlagen sorgen dafür, dass Hamm zum „Logistikdrehkreuz“ für Chemie- und Gefahrgut wird.

Erste erfolgreiche Umschläge

Erste Gefahrgutumschläge und -einlagerungen wurden bereits in den ersten Wochen erfolgreich durchgeführt. Bereits in der Testphase konnte das Team rundum das MTH seine Stärken im Rahmen eines kurzfristig auf die Beine gestellten Niedrigwasserkonzeptes unter Beweis stellen. Dabei spielte die Lage des Umschlagterminals am Datteln-Hamm-Kanal eine wichtige Rolle. 

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Das Gefahrstofflager des Maxi Terminal Hamm ist in Betrieb


Der Knotenpunkt Hamm verbindet die Verkehrswege Schiene und Straße und bietet die geeignete Infrastruktur für den Umschlag flüssiger Güter. Bei Bedarf wird auch die Binnenschifffahrt durch den Einsatz einer Umpumpanlage in das multimodale Konzept integriert. Als Betreiber des Terminals fungiert die Maxi Terminal Hamm GmbH, die 2021 durch die vier beteiligten Partner DB Cargo BTT, Lanfer Transporte, Stadtwerke Hamm und Weilke Logistik gegründet wurde.

Portfolio des Maxi Terminal Hamm
  • Einmalig: Das MTH ist das europaweit erste öffentliche Terminal mit einem Portalkran, der 75-Tonnen-Container umschlagen kann.
  • Sicher: Die Mitarbeitenden sind bestens für den Umgang mit dem Gefahrgut geschult. Das Gefahrstofflager bietet ca. 1.200 Containerstellplätze.
  • Multimodal: Das Terminal ist an die Schiene, Straße und Schifffahrt angebunden und bietet somit diverse Umschlagmöglichkeiten. Die Umpumpanlage erweitert das Portfolio um eine weitere logistische Dienstleistung.
  • Angebunden: Das MTH ist straßenseitig über A1 und A2 sowie schienenseitig über die Drehscheibe Hamm erreichbar und zusätzlich über den Datteln-Hamm-Kanal ganzjährig mit den Seehäfen Antwerpen und Rotterdam verbunden.
  • Aufgegleist: Vier Gleise mit je 150 Metern Länge, der Portalkran und ein Reach Stacker sorgen für den reibungslosen Ablauf. 

Maxi Terminal Hamm besteht erste Bewährungsprobe mit Bravour 

Doch das MTH ist nicht nur für Kunden der Chemiebranche interessant. Zwar sind die Dienstleistungen des Terminals speziell auf dieses Segment ausgerichtet, doch auch andere Güter können hier effizient umgeschlagen werden. Bereits in den ersten Wochen seit der Inbetriebnahme konnte das Terminal erste Erfolge verbuchen und mit der Umsetzung kurzfristiger Lösungen auf sich aufmerksam machen. So wurden vorübergehend die Verkehre von einem südlich von Hamm gelegenen Logistikzentrum nach Hamm umgeleitet. Am MTH wurde kurzerhand ein Konzept für den Umschlag erstellt und sofort umgesetzt. Die „Rettungsaktion“ ermöglichte schließlich den Umschlag von drei kompletten Zügen mit 300 Wechselbrücken.

Herausragende Zusammenarbeit aller Beteiligten

„Besonders zu betonen ist hier die schnelle, umkomplizierte und reibungslose Zusammenarbeit aller Akteure“, freut sich Maik Rehmer (Geschäftsführer Maxi Terminal Hamm GmbH) über die gelungene Aktion und stellt die herausragende Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen in den Fokus: „Ich kann stolz behaupten, dass wir dies durch die großartige Zusammenarbeit aller Beteiligten, aber vor allem durch die Mitarbeiter:innen des MTH zur vollsten Zufriedenheit des Kunden geschafft haben und sich alle Container rechtzeitig auf den Weg zu ihren Zielen machen konnten“. Ganz unabhängig von der Art der Güter – der Start in Hamm ist rundum geglückt!

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Maik Rehmer

Geschäftsführer Maxi Terminal Hamm