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 Ein Railport für (fast) alles!

Railports sind der Anlaufpunkt für Unternehmen ohne eigenen Gleisanschluss, die gleichwohl Güter auf der Schiene transportieren wollen. Im Süden von Regensburg betreibt die Spedition Fichtl einen solchen Railport, der für eine Vielzahl von Branchen individuelle Lösungen bietet.

Saal an der Donau ist eine beschauliche Gemeinde in Niederbayern mit gut 5.000 Einwohnern - und einem Railport. Etwa 20 Kilometer sind es bis nach Regensburg, rund 50 bis nach Ingolstadt und nur 2 Kilometer bis zum Donauhafen in Kelheim. Saal liegt also sozusagen im Zentrum des bayerischen Automotive-Dreiecks: In Regensburg, Schierling und Deggendorf produzieren bekannte Hersteller Cabrio-Verdecke, Komponenten für Autodächer oder verschiedene Reihen von Fertigfahrzeugen. In Neustadt an der Donau stellen zwei Unternehmen Fahrzeug-Interieur und Exterieurteile her.

„Man sollte Saal nicht unterschätzen“, sagt Alexander Zoppa, Prokurist der Unternehmensgruppe Fichtl, auf deren Gelände der Railport angesiedelt ist. „Wir liegen ja quasi auf der grünen Wiese vor Regensburg und können damit preislich ganz anders agieren als Logistik-Dienstleister direkt in der Stadt.“

Immer mehr Unternehmen versuchen aktuell, ihre CO2-Bilanz zu verbessern, stecken sich eigene Umweltziele und passen auch ihre Logistik hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer Lieferketten an – oft auch indem sie die umweltfreundliche Schiene verstärkt einbinden.

„Wir organisieren Door-to-door-Lösungen auch für Unternehmen ohne eigenen Gleisanschluss. Der Vor- und Nachlauf wird per Lkw realisiert, in Saal zum Beispiel mit der Firma Fichtl. Aber darüber müssen sich am Ende weder Versender noch Empfänger Gedanken machen. Denn dafür sind wir ja da“, sagt Annette Wilms-Langer vom DB Cargo Regionalvertrieb in Nürnberg.

Der Railport in Saal ist bereits bestens ausgestattet: Die vorhandenen Gleise sind mehr als 1,3 Kilometer lang und damit ausreichend für die längsten derzeit zugelassenen Ganzzüge. Dazu kommen riesige Lagerflächen im Freien, in Hallen und großzügige Verladeflächen und Rampen. Gabelstapler mit bis zu acht Tonnen Nutzlast und Reachstacker bewegen auch schwere Güter und ganze Container. Außerdem gibt es weitere firmeneigene Flächen und Equipment von Fichtl am Donauhafen in Kelheim. Eine weitere Besonderheit: Fichtl bietet ganz individuelle und spezialisierte Leistungen für seine Kunden. „Wir packen um, Kommissionieren, Konfektionieren, Sequenzieren, übernehmen jegliche Auszeichnungen der Ware, den Warenausgang und sogar die Retourenbearbeitung“, so Alexander Zoppa, der stets mit DB Cargo überlegt, wie die Mengen auf der Schiene aus seinem Gleisanschluss gesteigert werden können.

„DB Cargo steht für Mengen ab einem Güterwagen bereit. Unsere Railports und multimodalen Schienenzugänge finden Sie natürlich nicht nur in Saal, sondern in ganz Deutschland – am einfachsten über die interaktive Netzwerkkarte. Es ist garantiert auch ein Standort in Ihrer Nähe“, so Annette Wilms-Langer.

Kontakt:
Annette Wilms-Langer
Regional Sales Central
DB Cargo AG, Nürnberg
annette.wilms-langer@deutschebahn.com