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Der Mixed Train

DB Cargo bietet mit dem sogenannten Mixed Train eine Transportlösung an, von der alle Kunden profitieren.

Jeder Kunde ist anders, jeder hat seine individuellen Bedürfnisse. Das hat auch DB Cargo erkannt – und legt großen Wert darauf, sich aktiv mit seinen Kunden zu vernetzen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Dass sich ein enger Kontakt für alle lohnt, beweist das Beispiel Mixed Train par excellence: Ein Ganzzug mit 27 Wagen verlässt den Hafen Andernachs im Nachtsprung. Beladen ist er mit 2.000 Brutto-Tonnen, verteilt auf 17 Containertragwagen und 10 konventionelle Güterwagen. Sein Ziel: der 319 Schienen-Kilometer entfernte Seehafen Antwerpen – umgekehrt kann der Zug auch von hier aus im Nachtsprung nach Andernach starten: „Bei diesem Güterzug handelt es sich nicht etwa um einen gewöhnlichen Ganzzug, sondern um einen Mixed Train, der verschiedene Wagengruppen verschiedener Kunden und Branchen befördert“, sagt Andrea Clasen-De Cunto, Leiterin des Accounts West für den Vertriebsbereich Intermodal. Frau Clasen-De Cunto ist für den Aufbau und Vertrieb intermodaler Ganzzugleistungen verantwortlich, und hat gemeinsam mit ihrem Kollegen Peter Lohr vom Vertriebsbereich Industrial Sales die Produktlösung Mixed Train entwickelt und erfolgreich auf die Schiene gebracht. Konkret geht es bei den Mixed Trains um die Konsolidierung von Ladungsströmen verschiedener Branchen auf gleichen Korridorrelationen – also das Zusammenführen von intermodalen Sendungen, wie etwa Container oder Wechselbrücken mit Sendungen sämtlicher anderer Branchen, die das DB Cargo Portfolio abbildet. "Letztere können aller Art sein, beispielsweise Stahl, Holz oder Automobile“, sagt Lohr.

Enge Kundenbeziehung als Basis des Mixed Train-Konzeptes

Entstanden ist die flexible Transportlösung im direkten Kundenkontakt. „Ein Kunde fragte bei uns an, ob wir auf der Verkehrsrelation Antwerpen - Andernach eigentlich auch intermodale mit konventionellen Sendungen kombinieren können“, erzählt Clasen-De Cunto. DB Cargo erarbeitete auf Basis dieser Kundenanfrage eine Lösung und setzte diese auch direkt in die Praxis um. Die Beladung mit den Waren zweier Kunden fand an unterschiedlichen Orten auf der Strecke zwischen Deutschland und Belgien statt. Die Transportpotenziale ergänzten sich gut, die fixe Menge an Gütern ließ sich stabil planen. Insofern hat sich das Prinzip der Kundenzusammenarbeit – auch Crowdsourced Innovation – für beide Kunden im besonderen Maße ausgezahlt. „Ein solches Projekt ist nur durch einen intensiven Dialog möglich – und dadurch, dass wir unsere Kunden bei Bedarf untereinander vernetzen“, so Clasen-De Cunto.