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3 Fragen an Markus Micken: Neue Impulse für die Stahl-Logistik bei DB Cargo

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    31. März 2026, 08:11 Uhr

    Artikel: 3 Fragen an Markus Micken: Neue Impulse für die Stahl-Logistik bei DB Cargo

    Der neue Leiter des Geschäftsbereichs Stahl spricht über Marktveränderungen und Anforderungen an moderne Logistiklösungen.  

    3 Fragen an Markus Micken, Leiter des Geschäftsbereichs Stahl bei DB Cargo

    Die Stahlindustrie befindet sich in einer Phase intensiven Wandels. Ökologische Vorgaben, steigende Kosten und neue Produktionsprozesse verändern die Anforderungen an die Logistik. Markus Micken, neuer Leiter des Geschäftsbereichs Stahl bei DB Cargo, spricht über aktuelle Entwicklungen und notwendige Kompetenzen in der Schienenlogistik.

    Quelle: DB Cargo AG

    Markus Micken, Leiter des Geschäftsbereichs Stahl bei DB Cargo.

    Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit DB Cargo aus Kundensicht erlebt?

    DB Cargo bietet ein breites Netzwerk und vielseitige Leistungen, die für die Stahlindustrie unverzichtbar sind. Neben dem Ganzzugverkehr ist insbesondere der flächendeckende Einzelwagenverkehr entscheidend – aufgrund hoher Stückgewichte, der differenzierten Kundenstrukturen und des CO₂ Fußabdrucks. 

    Aus seiner früheren Industriepraxis betont Micken, wie wichtig Verlässlichkeit und Flexibilität im Tagesgeschäft sind. Kurzfristige Änderungen seien in der Stahlproduktion normal und ließen sich nur im engen Schulterschluss mit der Logistik bewältigen. Die Mitarbeitenden von DB Cargo habe er als erfahren und lösungsorientiert kennengelernt.

    Welche Herausforderungen prägen die Stahlindustrie derzeit am stärksten?

    Die Branche steht unter erheblichem wirtschaftlichem und strukturellem Druck. Hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie Vorgaben des Emissionshandels belasten die Kostenstrukturen. Gleichzeitig erwartet der Markt zunehmend CO₂ reduzierte Produktionsverfahren. Diese Entwicklungen betreffen sämtliche Bereiche – von Prozessen über Lieferketten bis hin zur strategischen Ausrichtung. Unternehmen müssen ihre Anpassungsfähigkeit erhöhen, um konjunkturelle Schwankungen besser abzufedern. Das wirkt sich direkt auch auf die Anforderungen an Transport- und Logistikdienstleister aus. 

    Was bedeutet die Transformation hin zu Green Steel für die Logistik?

    Mit der Umstellung auf klimafreundlichere Produktionsprozesse verändern sich auch die Transportketten. Materialien wie Schrott oder DRI (Eisenschwamm) gewinnen an Bedeutung und erfordern spezifisches logistisches Know-how.

    Für Micken ist klar: Die Stahlindustrie benötigt verlässliche und innovative Partner, die die Transformation aktiv begleiten. Leistungsfähigkeit, umfassende Serviceangebote und tiefe Expertise im Umgang mit stahlspezifischen Gütern sind entscheidend. Zudem nimmt die Reduzierung von CO₂ Emissionen entlang der Transportketten an Bedeutung zu. Effizientere Ressourcennutzung, höhere Ladungsdichten und optimierte Umläufe sind dabei wichtige Hebel. 

     

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