Artikel: European Railway Checkpoints: KI-gestütztes Zustands-Monitoring für den europäischen Schienengüterverkehr
Innovationen sind ein zentraler Hebel für einen leistungsfähigen europäischen Schienengüterverkehr. Im Rahmen des TRANS4M-R Projekts innerhalb von Europe’s Rail – Flagship Area 5 findet am 27. Januar das internationale Webinar „European Railway Checkpoints – Intelligent Monitoring of Seamless Rail Freight Transports“ statt.
Im Mittelpunkt steht die exemplarische Demonstration von European Railway Checkpoints – intelligenter, standardisierter Erfassungspunkte entlang der Schieneninfrastruktur. Diese ermöglichen mithilfe von KI-basierten Analyseverfahren, automatisierter Datenerfassung und europaweit harmonisierten Schnittstellen eine durchgängige Überwachung von Güterzügen über Ländergrenzen hinweg.
Anhand der realen Anwendungsfälle aus Deutschland, Schweden, Spanien und den Niederlanden werden unter anderem folgende Lösungen vorgestellt:
- KI-gestützte Instandhaltung und Zustandsüberwachung (z. B. Bogie Analyzer)
- Digitale Identifikation von Güterwagen und Intermodalen Ladeeinheiten (ILU)
- Systemintegration: Direkte Anbindung von Trackside-Checkpoints an On-Board-Systeme
- Sicherheit und Compliance durch automatisierte Erkennung von Gefahrgutkennzeichnungen, Placards und UIC-Codes
DB Cargo bringt als europäischer Marktführer im Schienengüterverkehr ihre operative Expertise ein und zeigt an einem Praxisbeispiel, wie KI und Kamerabrückeneinen entscheidenden Beitrag zu mehr Effizienz und Transparenz im Güterverkehr in Europa leisten können.
Das englischsprachige Webinar richtet sich an Interessierte sowie Fachpublikum aus Logistik, Bahnindustrie, Infrastrukturmanagement und Forschung.
Datum: 27. Januar 2026 Uhrzeit: 11:30–13:00 Uhr Ort: Online
Die Teilnahme ist nach vorheriger Registrierung über einen anschließend versendeten Link möglich.
👉 Informationen und Anmeldung: Zum Webinar
Die Veranstaltung wird organisiert von Lindholmen Science Park in Kooperation mit Kungliga Tekniska högskolan (KTH), Trafikverket, RISE Research Institutes of Sweden, DB Cargo, ADIF, CEIT Centro Tecnológico, Indra, ProRail und der University of Twente.