Die Schiene bringt’s: Stahlumschlag im Hafen von Antwerpen

DB Cargo macht sich stark für den Import und Export von Stahl.


Stahl wird in unterschiedlichen Qualitäten produziert und in der ganzen Welt gebraucht: Coils, Träger, Rohre, Stangen oder Brammen – Stahl ist schweres Stückgut und muss als solches oft uncontainerisiert transportiert werden. Einer der großen Knotenpunkte im weltweiten Handel ist dabei der Hafen von Antwerpen, wo im Jahr 2020 knapp sieben Millionen Tonnen Metall umgeschlagen wurden. Von hier aus wird ein guter Teil des für den Export bestimmten Stahls aus den europäischen Stahlwerken verschifft. Gleichzeitig ist Antwerpen auch für Stahlunternehmen aus Übersee das Tor nach Europa. Denn der Hafen liegt weit im Inland und ist ein trimodaler Umschlagpunkt: Fracht kommt und geht per Schiff, per Lkw und per Bahn.

DB Cargo setzt mit seiner Tochtergesellschaft, der DB Cargo Belgium, seit einigen Jahren im Hafen von Antwerpen auf eigene Stärken und bietet seinen Kunden im Stahlgeschäft inzwischen einen eigenen Service an sechs Breakbulk-Terminals an – Tendenz steigend. Insgesamt gibt es in Antwerpen 15 Terminals, die für Breakbulk geeignet sind.


Die empfindlichen Stahlcoils werden in speziellen Shimmns-Wagen transportiert. Quelle: DB Cargo AG

Hohe Servicequalität und schnelle Laufzeiten

Ziel ist es, den Stahlunternehmen und Spediteuren Leistungen vom Hafen bis zum Bestimmungsort aus einer Hand anzubieten und als Einzelwagen im starken Netzwerk von DB Cargo zu integrieren. So ist ein direkter und hochfrequenter Anschluss an den wichtigen Knotenpunkt Köln-Gremberg eingerichtet worden, um die Sendungen von dort aus weiter nach Deutschland und Europa zu verteilen.

„So erreichen wir eine durchgehende Servicequalität, gute Laufzeiten und haben im starken preislichen Wettbewerb eine attraktive Position“, begründet Thomas Grein, Projektleiter Multimodale Logistik bei DB Cargo, das Engagement von DB Cargo. „Interessant ist das für alle Kunden, die schneller sein möchten als mit dem Schiff oder die keinen eigenen Zugang zu Wasserstraßen haben. Und natürlich für alle, die nachhaltig transportieren und CO2-Ausstoß einsparen möchten sowie auf stabile aber gleichzeitig hohe Ladekapazitäten bauen.“

CO2-Ausstoß vermeiden

Gerade das Klimaschutz-Argument wird dabei immer wichtiger – DB Cargo stellt sich deshalb so auf, dass auch die in Zukunft zu erwartenden größeren Mengen Stahl auf der Schiene zuverlässig und schnell ihre Bestimmungsorte erreichen – die Kapazitäten werden konsequent ausgebaut. Davon profitieren die Kunden gleich doppelt, denn im gigantischen Hafenbetrieb von Antwerpen können starke Partner die Interessen ihrer Kunden schlagkräftig vertreten.


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Thomas Grein

Projektleiter Multimodale Logistik, DB Cargo

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