Artikel: Erweitertes Containerdepot stärkt Logistikstandort Ulm
Die Anforderungen an moderne Lieferketten wachsen kontinuierlich. Höhere Transportmengen, volatile Märkte und der Wunsch nach resilienten Logistiknetzwerken verlangen nach leistungsfähigen Infrastrukturen. Mit der Eröffnung einer neuen Depotfläche in Ulm-Dornstadt setzt DB Intermodal Services deshalb einen wichtigen Meilenstein für den Kombinierten Verkehr in Süddeutschland.
Start frei für mehr Kapazität: Martin Ansbacher, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der DB AG für das Land Baden-Württemberg, Michael Heinemann, Geschäftsführer DB Intermodal Services GmbH und Ralf Günter Kloß, Vorstand Kombinierter Verkehr der DB Cargo AG (von links nach rechts).
Nach einer Bauzeit von rund neun Monaten erweitert das Unternehmen den bestehenden Standort um rund 38.000 Quadratmeter, das entspricht einer Fläche von mehr als fünf Fußballfeldern. Dort stehen ab sofort zusätzliche Abstellkapazitäten für Last- und Leercontainer zur Verfügung. Für Reedereien, Speditionen und Industrieunternehmen bedeutet das vor allem eines: mehr Flexibilität bei der Disposition und höhere Planungssicherheit entlang der gesamten Transportkette.
Kapazitäten schaffen, bevor Engpässe entstehen
Containerdepots sind weit mehr als reine Abstellflächen. Sie bilden eine zentrale Schnittstelle zwischen Schiene und Straße und sorgen dafür, dass Container jederzeit verfügbar, geprüft und für den nächsten Transport vorbereitet werden können. Mit der Erweiterung reagiert DB Intermodal Services frühzeitig auf die steigenden Mengen im Kombinierten Verkehr.
Die zusätzliche Depotfläche reduziert Engpässe bei der Bereitstellung von Containern und trägt dazu bei, Lieferketten robuster zu gestalten. Gerade in Zeiten schwankender Transportvolumina und internationaler Lieferketten gewinnt diese Flexibilität zunehmend an Bedeutung. Unternehmen profitieren von kürzeren Reaktionszeiten und einer höheren Verfügbarkeit logistischer Ressourcen.
Der Ausbau knüpft unmittelbar an die Weiterentwicklung des Umschlagterminals Ulm-Dornstadt an. Bis 2028 soll dessen Umschlagkapazität mehr als verdoppelt werden. Gemeinsam bilden Terminal und Depot künftig einen leistungsfähigen Logistikknoten, der die Wirtschaftsregion Ulm, Oberschwaben und die Schwäbische Alb noch enger an nationale und internationale Transportkorridore anbindet.
Investition in die Zukunft des Schienengüterverkehrs
Für DB Cargo, DB Intermodal Services und TFG Transfracht steht die Erweiterung beispielhaft für den strategischen Ausbau des Kombinierten Verkehrs. Ziel ist es, mehr Güter auf die klimafreundliche Schiene zu verlagern und gleichzeitig wirtschaftlich attraktive Logistiklösungen anzubieten.
Ralf-Günter Kloß, Vorstand Kombinierter Verkehr der DB Cargo AG: „Mit der neuen Depotfläche in Ulm-Dornstadt schaffen wir heute Platz für die Mengen von morgen. Wir stärken damit den Kombinierten Verkehr in der Region und machen die Logistik für unsere Kundinnen und Kunden planbarer.“
Die neue Depotfläche verbindet zusätzliche Kapazitäten mit einer leistungsfähigen Infrastruktur und leistet damit einen wichtigen Beitrag für stabile Lieferketten, nachhaltige Transporte und die langfristige Entwicklung des Logistikstandorts Ulm.