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Neue flexible Autotransportwagen fürs Automotive RailNet

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Ein Autotransportwagen der Bauart Laaeffrs 560.4
Ende des Sliders
24. Juni 2026, 08:17 Uhr

Artikel: Neue flexible Autotransportwagen fürs Automotive RailNet

DB Cargo Automotive erweitert Flotte mit modernen Wagen der Bauart 560.4  

DB Cargo Automotive treibt die Modernisierung ihrer Wagenflotte konsequent voran und hat neue Autotransportwagen der Bauart Laaeffrs 560.4 in Betrieb genommen. Die ersten 60 Wagen wurden im Frühjahr geliefert und kundenübergreifend ins Automotive RailNet eingesteuert, dem branchenspezifischen Netzwerk von DB Cargo. Ziel ist es, den sich wandelnden Anforderungen der Automobilindustrie mit flexiblem und leistungsfähigem Equipment zu begegnen. 

Bewährtes Konzept, gezielt weiterentwickelt

Die Bauart 560.4 basiert auf der bereits etablierten 560er-Bauartfamilie, die sich seit Jahren am Markt bewährt. Die neueste Generation übernimmt deren zentrale Stärken. Wie bereits bei einigen früheren Bauarten können auch mit der Bauart 560.4 Pkw mit einem Einzelgewicht von bis zu 3,2 Tonnen transportiert werden – eine wichtige Voraussetzung für den Transport schwerer E‑Autos. Dank flexibler Ladeebenen und der sogenannten Flachwagenstellung lassen sich außerdem besonders hohe Fahrzeuge wie Vans oder große SUV sicher und effizient verladen. Für die Kunden bedeutet das Flexibilität bei der Beladung, eine hohe Auslastung der Wagen und eine optimale Anpassung an moderne Fahrzeugportfolios der Hersteller.

„Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Fahrzeuge werden größer und schwerer. Diese Anforderungen haben wir frühzeitig erkannt und investieren konsequent in flexible Autotransportwagen“, erklärt Kai Birnstein, Leiter Sales Automotive bei DB Cargo Logistics. „Auch in herausfordernden Zeiten modernisieren wir unsere Flotte stetig.“

Ein neuer Autotransportwagen bei der feierlichen Übergabe im Hafen Brake (Unterweser)
Ein neuer Autotransportwagen bei der feierlichen Übergabe im Hafen Brake (Unterweser)
Quelle: CRRC

Bereit für den Einsatz im Automotive RailNet: die neuen Wagen der Bauart 560.4 

Internationalisierung der Beschaffung

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist für DB Cargo die Beschaffung von Autotransportwagen außerhalb Europas. Dafür wurden in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit CRRC – dem größten Schienenfahrzeughersteller der Welt – intensive Vorbereitungsmaßnahmen abgestimmt und erfolgreich umgesetzt. Die erfolgreiche europäische Zulassung der weiterentwickelten Wagen zu Jahresbeginn markiert einen wichtigen Meilenstein für die Projektpartner. Sie ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen DB Cargo Automotive, dem Bereich Assets & Maintenance bei DB Cargo und dem Hersteller CRRC.

„Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit und die Vermittlung technischer Kompetenz haben wir die Qualifizierung des Herstellers erreicht. Auf dieser Basis wurden die Autotransportwagen gemäß klar definierten Anforderungen und Qualitätsansprüchen entwickelt, produziert und zur Zulassung gebracht. Damit erweitern wir unser Sourcing-Netzwerk und profitieren von deutlich größeren Produktionskapazitäten“, so Tomasz Jakub Paczesny, Leiter Fahrzeugprojekte, Assets & Maintenance, bei DB Cargo.

Der Transport erfolgte per Schiff bis zum Seehafen Brake an der Unterweser, wo die Wagen mit hoher Präzision von den Schiffen gehoben wurden. „Sowohl in der gesamten Vorabstimmung als auch bei der Entladung hat der Hafen Brake ein hohes Maß an Professionalität gezeigt“, betont Tobias Sander, Projektleiter bei DB Cargo Logistics. Im Hafen wurden die Wagen entpackt, aufgegleist, gekuppelt und untersucht, bevor sie in die laufenden Verkehre eingesteuert wurden.

Ein Autotransportwagen wird mit einem Kran von einem Schiff gehoben.
Ein Autotransportwagen wird mit einem Kran von einem Schiff gehoben.
Quelle: V. Ahmadli, Mediamus/J. MÜLLER

Ein Autotransportwagen bei der Verladung im Hafen Brake (Unterweser). 

Erfahrung aus Betrieb und Instandhaltung integriert

Auch Aspekte der Wartung und Lebenszykluskosten flossen in die Entwicklung ein. „Bei den Neubauwagen haben wir konsequent die Erfahrungen aus der Instandhaltung und dem Betrieb berücksichtigt und nach neuesten Standards produzieren lassen“, betont Thomas Mayer, Leiter Maintenance & Engineering bei DB Cargo Logistics. So wurden beispielsweise Festigkeitsoptimierungen vorgenommen und die Instandhaltbarkeit verbessert. Das erhöht die Verfügbarkeit der Wagen und reduziert langfristig Betriebskosten – ein Mehrwert für Kunden und Betreiber gleichermaßen.

Ausblick: Schrittweise Erweiterung der Flotte

Mit der Lieferung der ersten 60 Wagen ist ein wichtiger Anfang gemacht. Weitere Autotransportwagen der Bauart folgen kontinuierlich. So optimiert DB Cargo Automotive die eigene Flotte Schritt für Schritt und stärkt ihre Rolle als verlässliche und innovative Partnerin der Automobilindustrie.

 

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